Superbanner

Wehrbeauftragte des Bundestags, Reinhold Robbe, kritisiert Bundeswehr-Sanitätswesen

Wehrbeauftragter: 600 Militärärzte fehlen

016.03.10|Politik|Politik|
Drucken|Empfehlen|Schrift   a  /  A||recommendbutton_count130

Schliessen

Druckvorschau

Artikel: Wehrbeauftragter: 600 Militärärzte fehlen

Berlin - Kurz vor Veröffentlichung seines Jahresberichts hat der Wehrbeauftragte des Bundestags, Reinhold Robbe, scharfe Kritik am Sanitätswesen der Bundeswehr geübt.

© dpa

Der Bundeswehr mangelt es an Ärzten.

Mehr als 120 Ärzte hätten gekündigt, derzeit fehlten insgesamt 600 Militärärzte, sagte der SPD-Politiker der “Bild“-Zeitung (Dienstag). “Der Inspekteur ist seiner Aufgabe offensichtlich nicht gewachsen“, so Robbe. Der Missstand im Sanitätswesen werde ein Schwerpunkt des Jahresberichts 2009 sein, den Robbe heute (Dienstag) vorlegen will. Die Zeitung berichtete, dass Robbe auch das Fehlen von geschützten Fahrzeugen, Maschinengewehren, Transportflugzeugen und Hubschraubern bemängeln werde. Im ARD-“Morgenmagazin“ sagte Robbe: “Etwas was mir Sorgen bereitet, ich sage das in aller Deutlichkeit, sind Strukturprobleme bei der Bundeswehr.“

Die Soldaten hätten oft das Gefühl, dass das was unten an der Basis wahrgenommen werde, bei den Entscheidungsträgern oben gar nicht richtig ankomme. Auch für die Sicherheit der Soldaten müsse mehr getan werden. Die Verteidigungsexpertin der FDP-Bundestagsfraktion, Elke Hoff, führt den Ärztemangel bei der Bundeswehr darauf zurück, dass der Sanitätsdienst vor allem für junge Leute nicht attraktiv genug sei. Hoff sagte im Südwestrundfunk, seit zwei Jahren mache sich der Verteidigungsausschuss des Bundestages dafür stark, dass für junge Ärztinnen und Ärzte die Rahmenbedingungen familienfreundlicher würden. Dazu zähle auch, dass die Zeiten für Auslandseinsätze besser abzusehen seien.

Robbe legt zum letzten Mal als Wehrbeauftragter seinen Jahresbericht vor. Seine fünfjährige Amtszeit läuft im Mai aus. Als Nachfolger ist der FDP-Politiker Hellmut Königshaus nominiert. Robbe hatte vor wenigen Wochen mit der Veröffentlichung von Berichten über ekelerregende Aufnahmerituale bei den Gebirgsjägern im bayerischen Mittenwald für Aufsehen gesorgt. Daraufhin erhielt er Dutzende weitere Zuschriften mit Berichten über Rituale und Alkoholexzesse in anderen Truppenteilen.

dpa

zurück zur Übersicht: Politik

Schliessen

Artikel empfehlen

Empfehlen Sie diesen Artikel Ihren Freunden und Bekannten!

Fehleranzeige ausblenden

Es sind Fehler aufgetreten!

  • Fehlertext

Bitte berichtigen Sie oben aufgeführte Fehler und klicken danach noch einmal auf den Absenden Button.

Fehleranzeige ausblenden

Schwere Fehler sind aufgetreten!

  • Fehlertext

Bitte setzen Sie sich mit der technischen Abteilung in Verbindung.

  • Fehlertext

Achtung!

  • Fehlertext

Nicht alle Aufgaben konnten abgearbeitet werden.

  • BlinkList
  • del.icio.us
  • Folkd
  • Furl
  • Google
  • Linkarena
  • Mister Wong
  • oneview
  • Yahoo MyWeb
  • YiGG
  • Webnews
Diese Seite bookmarken bei...

Kommentare

Newsletter kostenlos bestellen
52.5234051,13.4113999

Karte wird geladen... Karte wird geladen - Downloadanzeige

Artikel lizenziert durch © op-online
Weitere Lizenzierungen exklusiv über http://www.op-online.de

Neues Passwort zusenden

Bitte geben Sie ihre E-Mail Adresse an, wir senden Ihnen ein neues Passwort zu.

Bitte warten

Es wird etwas gemacht.

SkyScraper