Moskau - Russland sieht in seiner neuen Sicherheitsstrategie die USA weiter als machtpolitischen Kontrahenten, verzichtet dabei aber auf die Terminologie des Kalten Krieges.

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Der russische Präsident Dimitri Medwedew schreibt, Russland fühle sich der Sicherheitspolitik einiger Länderbedroht.
Moskau fühle sich noch immer durch die Militärpolitik “einiger führender ausländischer Staaten“ bedroht, heißt es in dem von Präsident Dmitri Medwedew unterzeichneten Dokument, wie der Kreml am Mittwoch mitteilte. In dem bis zum Jahr 2020 geltenden Strategiepapier wird zugleich als Ziel die Reduzierung von Nuklearwaffen gemeinsam mit den USA genannt.
Nach Angaben russischer Medien wurde erstmals bei der Aufzählung möglicher Bedrohungsszenarien auch auf die Formulierung “potenzieller Feind“ verzichtet. Als eine Gefahr für die globale Sicherheit sieht Russland das Ringen der Staaten um noch unerschlossene Energieressourcen unter anderem im Kaspischen Meer sowie in der Arktis. Die Annahme des Dokuments hatte sich in den vergangenen Monaten vor allem durch die Wirtschaftskrise sowie die zaghafte Wiederannäherung an die USA nach dem Machtwechsel in Washington verzögert.
dpa
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