1116.10.0916.10.09|Rodgau
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Jügesheim - (bp) Über mangelhafte Dienstleistungen der Post klagen Anwohner des Neubaugebiets auf dem ehemaligen TGS-
Darunter waren nicht nur die verspätet eingetroffenen (und damit unbrauchbaren) Unterlagen für die Bürgermeisterwahl, sondern auch wichtige Vertragsdokumente.
Die Anwohner hatten bei der Post schon vor Tagen reklamiert. Zunächst hieß es, die nicht zugestellten Sendungen seien an die Absender als unzustellbar zurückgeschickt worden. Dann erhielten die Bürger ihre Briefe, Zeitschriften oder Rechnungen schließlich doch mit der Begründung, ein Zusteller habe diese „in einer Kiste unter seinem Schreibtisch gefunden“.
Frank Kukula ist stinksauer und hat dem Reklamationsdienst der Post Fragen übermittelt: Warum wurde die Zustellung für eine Woche ausgesetzt? Wie kann es sein, dass als „nicht zustellbar“ eingestufte Sendungen in irgendwelchen Kisten irgendwo herumliegen; etwa, bis das Putzpersonal kommt und entsorgt? Wer hat alles Einsicht in ihre „Kiste“? Wieso konnte der Zusteller heute die gesammelten Sendungen plötzlich wieder zustellen?
Die Post-
Es sei mehr als unglücklich, dass die Briefe eine ganze Woche lang liegen geblieben seien. Böhm bat die Kunden um Entschuldigung. Die Post habe dafür gesorgt, dass dies nicht mehr vorkomme.
Andrea Kukula ist damit nicht ganz zufrieden. Sie versichert, ihr Briefkasten sei hinreichend gekennzeichnet. „Die Zustellung hat ja auch vorher einigermaßen geklappt. Und Hermes und andere Paketauslieferer haben uns in der fraglichen Woche alle gefunden. Nur die Post nicht.“

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