Rodgau ‐ Die Feuerwehr ist nicht nur beim Löschen schnell, sondern auch beim Bauen. Zusammen mit Generalunternehmer Depenbrock Systembau (Bielefeld) und der städtischen Hochbauabteilung entstand der neue Feuerwehrstützpunkt Rodgau-Süd in nur acht Monaten. Von Bernhard Pelka

© Pelka
53 Stellplätze (darunter ein Behindertenparkplatz) stehen den Brandschützern auf dem Gelände am neuen Feuerwehrstützpunkt zur Verfügung. Das Öko-Flachdach des imposanten Zweckbaus hat ein Gefälle und ist begrünt.
Derzeit befindet sich das 3,8-Millionen-Projekt in der Phase der Bauabnahme. Einzug soll Mitte November sein. Dann werden 100 Männer und Frauen der Dudenhöfer und Nieder-Röder Einsatzabteilung und rund 40 Mitglieder der Jugendfeuerwehr so gute Arbeitsbedingungen wie nie zuvor vorfinden.
Auf dem 7.466 Quadratmeter großen Grundstück wuchs an der Nahtstelle zwischen Dudenhofen und Nieder-Roden in Rekordzeit ein Feuerwehrhaus, das modernsten Ansprüchen genügt. „Es war Stress pur. Aber es hat Spaß gemacht“, beschreibt Stadtbrandinspektor Andreas Winter seine Gefühle während der hektischen Bauzeit. Die Hochbauabteilung habe „ein Wahnsinnspensum absolviert“, lobt Stadtrat Michael Schüßler. „Wir sind bis an die Schmerzgrenze gegangen.“ Herzstück des Neubaus ist die 700 Quadratmeter große Fahrzeughalle mit elf Stellplätzen und Waschhalle. Darin betanken die Brandschützer überdies ihre Fahrzeuge mit Löschwasser.
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