Jügesheim - Trotz dunkler Wolken blieb das Kinderfest der Stadt Rodgau vom Regen verschont. Fast 30 Vereine, Gruppen und Einzelpersonen boten den kleinen Gästen fünf Stunden lang ein großes Programm von A (Airbrush-Tattoos) bis Z (Zauberkunst). Von Ekkehard Wolf

© Wolf
Wie sieht es im Maul von Günter Kastenfrosch aus? Und wie hört sich der Herzschlag meines Kuschelhasen an? Viel Wissbegier stillte das Kinderfest an der Waldfreizeitanlage Jügesheim.
Einen Ansturm erlebte die Kuscheltier-Klinik des Roten Kreuzes. 22 ehrenamtliche Helfer untersuchten und verarzteten die Stofftiere nach allen Regeln der Kunst.
„Die armen, kranken Tiere, wir sind froh, dass wir ihnen helfen können“, sagte Uschi Singerhoff, die ebenso wie Ingeborg Neander früher als OP-Schwester gearbeitet hatte. Angelika Schierz, die Dritte im Bunde, bringt keine medizinische Erfahrung mit: „Ich bin dabei, weil ich nähen kann.“ Ellen Abröll von der Rotkreuz-Ortsvereinigung Rodgau freute sich über die große Resonanz auf die Kuscheltier-Klinik, die auf einer Idee aus Trebur basiert: „Wir wollen den Kindern damit ein bisschen die Angst vor der Institution Krankenhaus nehmen.“
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