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Projekt des Imkervereins Maingau war ein großer Erfolg

Neulinge am Bienenstand Freude am neuen Hobby entdeckt

Rodgau - (pul) Imker haben einen angenehmen Job. Sie lassen die Bienen für sich arbeiten, die zunächst die Blumen und Blüten der Umgebung ansteuern und dann den süßen Honig produzieren. Futtern tut den leckeren Brotaufstrich aber letztlich der Mensch. +++Fotostrecke+++

© Pulwey

„Lecker!“ Vincent Winter schmeckt der erste eigene Honig.

Nun ja, ganz so einfach ist es doch wieder nicht. Das wissen die zwölf Imker des Imkervereins Maingau zu berichten, die dieser Tage bei Rainer Brunner ihren Honig schleudern.

© PulweyErhard Henz (links) und Jürgen Disser am Bienenstand.

Der typische Honiggeruch steigt jedem in die Nase, wenn die Waben in ihren Holzrahmen aus den Zargen genommen werden. Dann ist der Raum erfüllt vom süßlichen Geruch, der Appetit auf ein leckeres Frühstücksbrötchen mit der gesunden Substanz macht.
Mit der Gabel kratzt Vincent Winter vorsichtig das Wachs von den Waben, genug für eine dicke, wohlriechende Christbaumkerze. Viel mehr interessiert den jungen Imker, was darunter verborgen ist - der Honig.

© PulweyAuch Rainer Brunner macht das Imkern jetzt Spaß.

Bevor der aber in der Zentrifuge aus den Waben geschleudert wird, heißt es sich im weißen Schutzanzug dem Bienenstock zu nähern. Einem Astronauten gleich entnimmt der Imker die Zargen mit den Waben. Das finden die sonst so friedlichen Honigproduzenten gar nicht lustig, wenn ihnen ihre Arbeit „geklaut“ wird. Bis zu 50 000 Tiere erreicht ein Volk der Staaten bildenden Hautflügler. Um diese zu beruhigen, wird bei der Ernte eifrig mit brennenden Holzscheiten oder dampfenden Eierkartons gewedelt; das beruhigt die Tiere.
In der Zentrifuge angekommen fliegt der Wabeninhalt durch die Drehbewegung an die metallischen Wände des Behälters, fließt zum Ausguss und durch zwei Siebe in den Auffangbehälter. Ein drittes Mal sieben, um auch die letzten Fremdstoffe zu entfernen, und schon ist der große Moment gekommen: Der Finger wird in den selbst geernteten Honig getaucht - lecker.

So fleißig waren die Imker-Neulinge

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Und wer wissen will, wo der Unterschied liegt zwischen Honig aus regionaler Eigenproduktion und dem aus dem Supermarktregal, bekommt von den Imkern einen Ratschlag: „Probieren Sie einfach und Sie wissen es.“

Fakten:

- Pro Jahr und Volk sind 30 bis 40 Kilo Honig zu ernten.

- Verkaufen darf, wer an vier Kursen teilgenommen und die Imkerprüfung bestanden hat. Qualitätsmerkmal ist das Einheitsglas des Deutschen Imkerbundes mit Siegel.

- Kontakt: Erhard Henz, Tel:  06106 644430  . 

- Die Homepage des Imkervereins erreichen Sie hier 

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