522.10.09|SchaafheimFacebook
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Schaafheim ‐ Lavaströme und Ascheregen in der Eifel. Der RTL-

© op-
Und Action: Komparse Thomas Draxler (vorne) bei den Dreharbeiten.
Mittendrin war der Schaafheimer Thomas Draxler. Der 46-
Die Dreharbeiten mit Draxler waren bereits im Juli. „Ich war für zwei Drehtage von jeweils etwa zehn Stunden gebucht, musste mich also am Set aufhalten.“
Die Drehorte für Draxlers Szenen waren im Spessart und einmal fast vor seiner Haustür in Aschaffenburg. „Wenn man Komparse ist, muss man vor allem Sitzfleisch haben und Geduld mitbringen. Denn die meiste Zeit wartest du eben, bis dein Einsatz kommt.“
In den Drehpausen praktizierte der Leiter der Schaafheimer Kampfsportschule Qi-
Für die Szene, in der Thomas Draxler und „seine“ Familie am Straßenrand entlang laufen und Pasquale Aleardi alias Phil Friedrichs auf seinem Weg in das Katastrophengebiet um den Ort Lorchheim zuwinken, um ihn zum Anhalten zu bewegen, stand das Trio stundenlang in der prallen Sommersonne. „Und das, obwohl am Ende bloß wenige Sekunden davon im Fernsehen gezeigt werden“, sagt Draxler. „Aber genau das fasziniert mich dabei. Zu sehen, wie viel Aufwand hinter einem Film oder jeder einzelnen Szene steckt. Manchmal haben wir auch 20 Minuten auf die richtige Sonneneinstrahlung gewartet, bis wir weitermachen konnten. Mir ist auch klar geworden, wie anstrengend so ein Drehtag für die Hauptdarsteller sein muss. Denn jede Szene wird ja nicht nur einmal sondern fünf-
Die zweite Szene mit Thomas Draxler wurde in der Endfassung des Fernsehfilms nicht gezeigt. „Wir haben am zweiten Drehtag einen Stau in Aschaffenburg gedreht“, erzählte er. Das sei aber nicht weiter schlimm, denn vor allem ging es ihm ja darum, ein wenig Filmatmosphäre zu schnuppern und zu sehen, was hinter den Kulissen eines Fernsehfilms so los ist. „Es gibt am Set eine ganze Reihe von Lastkraftwagen: einer für Kostüme und Schminke, einer für die Küche und so weiter. Von den Stars hat natürlich jeder seinen eigenen Wohnwagen, wohin sie sich zurückziehen“, erzählt der im wahren Leben als Verwaltungsfachwirt arbeitende Komparse.
In Kontakt mit Hauptdarstellern wie Katharina Wackernagel ist er auch gekommen: „Wir haben alle zusammen gegessen: Komparsen, Filmstars – alle an einem Tisch. Die meisten waren sehr nett, besonders Pasquale Aleardi war sehr freundlich.“
Der RTL-
Was Draxler zum Thema „Komparse” wichtig ist: „Wer glaubt, als Komparse entdeckt zu werden und so eine Schauspielerkarriere starten kann, wird enttäuscht werden. Ich habe mich mit einigen ausgebildeten Schauspielern unterhalten, die mir erzählt haben, wie schwer es doch ist, auch als staatlich geprüfter Bühnendarsteller, wie die offizielle Berufsbezeichnung heißt, einen guten Job zu finden. Viele von ihnen begnügen sich auch mit Komparsen-
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