Info-Portal „Charity-Watch“ lobt die Hilfsorganisation „pro interplast“

„Absolute Transparenz“

229.07.0929.07.09|Seligenstadt|1 KommentarFacebook
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Seligenstadt - (mho) „Vorbildliches Engagement mit Herz und Verstand“ hat Charity-Watch (CW) jetzt der Seligenstädter Hilfsorganisation „pro interplast“ bescheinigt. Für die entsprechende Internet-Präsentation CharityWatch.de - ein Informationsportal für alle, die sich mit Spendenorganisationen näher beschäftigen wollen - zeichnet der Wirtschaftsjournalist Stefan Loipfinger verantwortlich.

© op-online

Lob für Effizienz und „absolute Transparenz“: pro-interplast-Vorsitzende Waltraud Huck, auf unserem Bild zusammen mit Kindern in einem Slum in Kalkutta.

CW stellt sich in den Dienst der Spendenempfänger und hilfsbereiter Spender, denen ein verantwortlicher Umgang mit ihren Spendengeldern garantiert werden soll. Die Ergebnisse sind teils erschreckend. So können zahllose Organisationen keinen vollständig gedeckten Kassenbericht vorweisen oder verweigern dazu jede Aussagen. Um so erfreulicher die Bewertung von „pro interplast Seligenstadt“. Waltraud Huck, die Gründerin der Hilfsorganisation, wird für die Effizienz und „absolute Transparenz“ des Vereins mehrfach ausdrücklich gelobt: „Weniger als zwei Prozent Verwaltungskosten, kein Cent für Werbung“, sowie „nachvollziehbare Jahres- und Kassenberichte“, da wisse der Spender stets, wo sein Geld hinfließt. Ein Erfolg, der auf die Philosophie des Vereins zurückzuführen ist: Kein Cent wird unnötig ausgegeben, dafür aber doppelt und dreifach umgedreht.

Weitere Infos zu Charity-Watch finden Sie hier.

Ein Denken, das sich auszahlt: Allein im Jahr 2008 wurden, dank über 350 000 Euro an Spenden-, Bußgeldern und natürlich Mitgliedsbeiträgen hunderte, meist lebensrettende Operationen, tausende Impfungen und Ernährungsprogramme in Ländern wie Indien, Tansania oder Kamerun ermöglicht.

Und Stefan Loipfinger, Gründer und Chef von Charity-Watch, zieht eine Folgerung aus den bisher 51 geprüften und bewerteten Organisationen: Einige der Gescholtenen ließen ihm Anwaltsschreiben ins Haus schicken, die Mehrzahl davon „völlig unsinnige Aufforderungen“, wie Loipfinger urteilt: „Offenbar sitzt das Geld bei solchen Organisationen sehr locker - zu locker aus dem Betrachtungswinkel eines Spenders.“ Doch Loipfinger teilt nicht nur aus. Er lobt auch gute Aktionen, etwa „Sternstunden“ (Bayerischer Rundfunk), pro interplast Seligenstadt oder Interplast Germany. „Nicht nur die sehr sparsame und vorbildliche Verwendung der Spendengelder fällt auf. Auch das ehrenamtliche Engagement zahlreicher Ärzte ist lobens- und unterstützenswert.“

Die CW-Gründer haben sich zum Ziel gesetzt, die unterschiedlichsten deutschen Spendenorganisationen auf ihre Seriosität zu prüfen, um einen Beitrag zur Verbesserung der Spendenkultur in Deutschland zu leisten.

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