Seligenstadt (sig) - Umfassende Angebote von Kindertageseinrichtungen bekommen bei Eltern einen immer größeren Stellenwert.

© Hampe
Zur Vorstellung der neuen Infobroschüre kamen bis auf zwei alle Leiterinnen von Seligenstädter Kinderbetreuungseinrichtungen ins Rathaus. Das Foto zeigt sie mit Bürgermeisterin Nonn-Adams (5. von links),: Siglinde Schwab (6. von links, Tagesmütter-Netzwerk Seligenstadt) und Iris Knies (städtische Abteilung Kinderbetreuung).
Familien, die aus anderen Bundesländern in die Rhein-Main-Region ziehen wollen oder müssen - meist stecken berufliche Veränderungen dahinter - informieren sich in den Rathäuser sehr dezidiert über die Möglichkeiten, die eine künftige Heimatstadt zu bieten hat, weiß Bürgermeisterin Dagmar B. Nonn-Adams zu berichten. Die Stadtverwaltung hat dies nun zum Anlass genommen, in einer kompakten, illustrierten Broschüre über die hiesigen Kitas Auskunft zu geben.
„Kindertageseinrichtungen in Seligenstadt“ heißt das 16-seitige Werk, das dieser Tage erschienen ist. Eltern erfahren dabei unter anderem, dass es sechs Einrichtungen mit Krippenplätzen gibt (Burg Wirbelwind, Wilde 13, St. Margareta und die Kitas Käthe Münch, Minimäuse und St. Cyriakus). In diesen sechs Domizilen gibt es eine U-3-Betreuung, in einigen können Kinder bereits ab dem sechsten Lebensmonat untergebracht werden.
Weitere vier (die Kitas Niederfeld, Regenbogen, St. Josefshaus und St. Marien) verfügen hingegen nicht über dieses Angebot.
Neben Fotos der Einrichtungen befinden sich in der Broschüre Angaben über pädagogische Schwerpunkte, Öffnungszeiten und Platzangebote sowie Ansprechpartner und Kontaktdaten.
„In den vergangenen Jahren haben wir große Anstrengungen unternommen, um dem ständig wachsenden Bedarf junger Eltern an Kinderbetreuung entsprechen zu können“, betont die Rathauschefin mit Hinweis auf die vielfältigen Möglichkeiten für Familien mit Kindern. Wichtige Partner der Stadt sind dabei kirchliche und freie Träger. Den Großteil der Kosten für den Betrieb aller Einrichtungen trägt hingegen die Stadt. Drei Millionen Euro werde pro Jahr in die Betreuung der Jungen und Mädchen investiert.
„Der Bedarf an Betreuung wächst stetig. Dies gilt sowohl für die Anzahl der Plätze, als auch für die Zeiträume“, sagt die Bürgermeisterin. Die Nachfrage stelle die Stadt in Bezug auf Leistung und Finanzierung vor eine große Aufgabe, „der wir uns aber gerne stellen“, betont sie abschließend.
Die Broschüre ist in allen Einrichtungen sowie im Rathaus erhältlich. Darüber hinaus ist sie auch auf der städtischen Homepage einseh- und herunterladbar.
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