Seligenstadt/Mühlheim/Neu-Isenburg (akr) - Insgesamt zehn Delikte hatte die Polizei gestern bei den Rosenmontagszügen in der Region zu vermelden. In Seligenstadt kam es zu drei Festnahmen.
Trotzdem zieht die Polizei für den Rosenmontag eine insgesamt positive Bilanz hinsichtlich der Tausenden an Faschingsnarren, die bei Umzügen im Landkreis Offenbach ihre „fünfte Jahreszeit“ feierten.
In Neu-Isenburg verlief der „Lumpenmontagsumzug“ bis auf eine handgreifliche Auseinandersetzung mit drei Beteiligten und eine Sachbeschädigung friedlich.
Der größte Rosenmontagsumzug in „Schlumberland“ Seligenstadt war mit ungefähr 50.000 Zuschauern, insbesondere wegen des Konzeptes „Glasfreier Marktplatz“, erwartungsgemäß ruhig verlaufen. Die Gefahrenabwehrverordnung war frühzeitig bekannt gegeben und offensichtlich auch akzeptiert worden, zumal die meisten Besucher sich darauf vorbereiteten, indem sie ihre Getränke in ungefährliche Behältnisse umgefüllt hatten. Die Polizeibeamten vor Ort mussten sieben Delikte, von Sachbeschädigung, über Körperverletzung, Drogenkonsum und einem Handyraub, vermelden, nahmen im Gegenzug aber auch drei Delinquenten - darunter den mutmaßlichen Räuber - fest.
Vermisst wird nach wie vor das Werbebanner eines Flugzeuges, das den Umzug, mit dem Ziel auf sich aufmerksam zu machen, überflogen hatte. Eine Absuche, selbst mit Polizeihubschrauber, verlief bislang ergebnislos.
Rubriklistenbild: © Hampe
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