Papst Benedikt XVI.
Offenbar topfit bei Bayernbesuch 2006
Beim darauffolgenden Bayernbesuch des frisch gebackenen Papstes 2006 bescheinigten einige Bischöfe dem Kirchenoberhaupt jedoch einhellig eine gute Gesundheit und Kondition. Ärzte zeigten sich beeindruckt, “wie fit“ der Heilige Vater auftrete, wie er “die vielen Termine offensichtlich ohne große Anstrengung“ bewältige.
Ostern 2008 ließ die Tatsache, dass Benedikt auf dem Kreuzweg überraschend nicht wie angekündigt selbst das Kreuz an den letzten drei Stationen übernahm, heftige Spekulationen über seine Gesundheit wieder aufflammen. Der starke Regen und die Kälte hätten einige Änderungen im Programm des Kreuzweges gebracht, erklärte der Vatikan. Im Vorjahr hatte Benedikt das Kreuz jedoch noch an zwei Stationen getragen.
Keine Probleme bei Auslandsreisen
Aber auch wenn er 2009 ebenfalls darauf verzichtete, Ostern das schwere Kreuz zu tragen, schien es dem Papst nicht schlecht zu gehen. So absolvierte er ohne erkennbare Müdigkeit oder Beschwerden die beiden langen und anstrengenden Reisen im März nach Afrika und im Mai in den Nahen Osten.
Außerdem besuchte er die unter anderem die mittelitalienische Erdbebenregion Abruzzen und legte seine dritte Enzyklika “Caritas in veritate“ (Die Liebe in der Wahrheit) pünktlich zum italienischen G8-Gipfel vor. Kurz vor seiner Abreise in die Sommerferien traf er sich schließlich noch bei brüllender Julihitze erstmals mit US-Präsident Barack Obama.
dpa















































