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Indien: Pornoskandal im Parlament

Indien: Pornoskandal im Parlament

Bangalore - In Indien sind drei Minister zurückgetreten, weil sie im Parlament Pornos auf einem Smartphone angeschaut haben sollen. Pikant: Sie gehören der Hindu-Partei BJP an, die sich als moralische Instanz der Nation versteht.

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Videotitel

Videobeschreibung (+Laufzeit oder Datum siehe Original).

Diese Videoaufnahmen aus einem indischen Landesparlament haben für einen Skandal gesorgt. Auf den Bildern ist zu sehen, wie sich drei Minister während einer Sitzung des Parlamentes Pornoclips auf einem Smartphone anschauen. Die Politiker gehören der hindu-nationalistischen BJP an. Einer Partei, die sich in der Öffentlichkeit immer wieder für die moralischen Werte der Nation einsetzt. Die Bilder sorgten für einen Sturm der Entrüstung. Infolge dessen traten die Minister zurück. Um ihrer Partei Unannehmlichkeiten zu ersparen, wie es hieß. Doch die waren längst da.

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In Neu Delhi fand der indische Minister für Telekommunikation deutliche Worte: "Heutzutage haben diese BJP-Leute alle möglichen Unterhaltungen. Manchmal ist das politische Unterhaltung, manchmal ist es Unterhaltung anderer Art. Ich möchte keine unschönen Worte gebrauchen. Ich denke, wenn die BJP so viel zu moralischen Dingen zu sagen hat, dann sollten sie ihre eignen Volksvertreter anschauen. Da wird sie die Antwort finden." Medienbereichten zufolge bestreiten die beschuldigten Politiker, Pornofilme geschaut zu haben. Vielmehr hätten sie sich auf eine Parlamentsdiskussion über die negativen Auswirkungen von Techno-Partys vorbereiten wollen, hieß es.

zr

Rubriklistenbild: © Screenshot: www.merkurtz.tv

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