Zürich - Stürme, Unwetter und Erdbeben: Bei solchen und ähnlichen Katastrophen kamen 2009 weltweit rund 15 000 Menschen ums Leben. Gesamtschaden: 62 Milliarden Dollar.

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Bei Stürmen, Unwettern und sonstigen Katastrophen starben 2009 weltweit rund 15 000 Menschen.
Diese zahlen teilte der Schweizer Rückversicherer Swiss Re am Dienstag mit. Nach der jüngsten Sigma-Studie des Unternehmens hat die Versicherungsindustrie im vergangenen Jahr insgesamt 26 Milliarden Dollar ausgezahlt, um Opfer zu entschädigen oder Schäden zu regulieren. 2008 waren die versicherten Schäden weltweit auf über 50 Milliarden Dollar gestiegen. Dank einer ruhigeren Hurrikansaison in den USA lagen sie diesmal unter dem langjährigen Durchschnitt.
Fast 9400 der weltweit 15 000 Katastrophenopfer forderten Natur- und vom Menschen verursachte Katastrophen in Asien. Verglichen mit früheren Jahren war 2009 ein schadensarmes Jahr. Als teuerstes Ereignis erwies sich der Wintersturm Klaus, der im Januar Teile Frankreichs und Spaniens verwüstete und Versicherungsschäden in Höhe von 2,3 Milliarden Euro verursachte.
Auch die globale Erwärmung und das damit verbundene höhere Risiko extremer Wetterereignisse trügen zu der Entwicklung bei. Im laufenden Jahr gab es mit dem Wintersturm Xynthia in Europa und den Erdbeben in Chile und Haiti bereits mehrere schlimme Naturkatastrophen. Seit 1970 haben 360 verheerende Erdbeben über eine Million Todesopfer weltweit gefordert.
dpa
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