Barcelona - „Olé, wir fahren in Puff nach Barcelona“... Von wegen Bordell: In der spanischen Stadt sind die Sitten so verwildert, dass Touristen die Dienste der Prostituierten auf offener Straße in Anspruch nehmen.

© Screenshot: El País
So berichtet die Internet-Seite der spanischen Zeitung El Pais über den öffentlichen Sex auf dem Sündenpfuhl „La Boqueria“.
Der Sündenpfuhl trägt den Namen „La Boqueria“. Die spanische Tageszeitung „El País“ veröffentlichte in dieser Woche schockierende Fotos aus dem Viertel (zum Link). Dunkelhäutige Freudenmädchen beim Sex mit Touristen.
Wo tagsüber Händler Obst, Gemüse, Fleisch und Käse anbieten, da bieten des Nachts Prostituierte ihre Körper den Touristen feil. Meist sind es junge, oft drogensüchtige Mädchen aus Afrika - oder südamerikanische Tranvestiten.
El País berichtet: Freier, die den Huren 20 Euro in die Hand drücken, bekommen schnellen Sex: Inmitten der Säulen, die die Boqueria umgeben.
Die Polizei sieht dem wilden Treiben hilflos zu. Ein hoher Beamter meint: „Es ist ein Katz-und-Maus-Spiel“. Denn sobald ein Polizisten einschreiten, gehen die Damen mit ihren Freiern ein paar Straßen weiter. Auch Strafen (bis zu 3000 Euro!) hätten bislang wenig gebracht.
Das Problem des Viertels sei, dass es keine Bordelle gebe, in die sich Freier und Prostituierte verziehen könnten, beklagt die Sprecherin einer Bürgerinitiative. Sie riet den Freudenmädchen, eine „Kooperative“ zu gründen und ihre Dienste in einem selbstverwalteten Lokal anzubieten.
fro
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