Sanierung der Autobahn

Auf der A3 wird es wegen Dauerbaustelle noch enger

Offenbach - Ab Montag wird es eng auf der Autobahn 3 zwischen der Anschlussstelle Obertshausen und dem Offenbacher Kreuz in Fahrtrichtung Köln. Dann beginnen dort die Arbeiten für die Erneuerung der Fahrbahn. Gebaut wird voraussichtlich bis Ende November.

Das neue Bauprojekt auf der A3 stellt die Verantwortlichen von Hessen Mobil – wie schon vor zwei Jahren auf der Gegenfahrbahn – vor große Herausforderungen, wie es in einer Mitteilung heißt: Denn der Streckenabschnitt ist mit durchschnittlich etwa 133.000 Fahrzeugen am Tag einer der am stärksten belasteten in Hessen. Neben den Pendlerströmen dient die A3 in diesem Bereich auch vornehmlich als Hauptverkehrsachse für den überregionalen Güter- und Personenverkehr. In zwei Schritten geht’s los:

  • Stufe 1: Ab Montag werden Vorarbeiten für die Bauarbeiten – begleitet durch gelegentliche Fahrstreifensperrungen – durchgeführt, so zum Beispiel die Suche nach Kampfmitteln und das Einrichten temporärer Nothaltebuchten. Dies geschieht in den verkehrsarmen Zeiten, das heißt in der Regel in der Nacht.
  •  Stufe 2: Damit es nicht zu Megastaus kommt, setzen die Verantwortlichen ab 8./9. Juli erneut auf die sogenannte Wechselverkehrsführung. Wie bei allen anderen Dauerbaustellen in Hessen gilt im Fall der Fahrbahnerneuerung auf der A3 die Vorgabe, die Anzahl der Fahrstreifen – einschließlich des temporär geöffneten Seitenstreifens – nicht zu reduzieren. Da die Fahrbahnbreite jedoch neben dem Baufeld nur Platz für insgesamt sieben Fahrstreifen lässt, wird die Verkehrsführung in der Baustelle viermal täglich an die sich verändernden Verkehrsmengen angepasst.

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Auf den Autobahnen wird es eng

Von den insgesamt sieben Fahrstreifen werden dem Verkehr in der Rushhour morgens in Fahrtrichtung Frankfurt und nachmittags in Fahrtrichtung Würzburg jeweils vier Fahrstreifen zur Verfügung gestellt. Dafür wird der mittlere, der sieben Fahrstreifen wechselweise für die beiden Fahrtrichtungen freigegeben. Außerhalb der Rushhour bleibt dieser siebte Fahrstreifen gesperrt. Das bedeutet laut Hessen Mobil, außerhalb der Berufsverkehrszeiten sowie am Wochenende stehen jeweils drei Fahrstreifen pro Fahrtrichtung zur Verfügung. Die Verkehrsplaner: „Schon im Zulauf auf die Baustelle werden Verkehrsteilnehmer über die bestehenden Anzeigetafeln und zusätzliche LED-Tafeln informiert, welche Fahrstreifen aktuell für ihre Fahrtrichtung freigegeben sind.“

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