Tarek Al-Wazir im Ostpol-Gründercampus

Diskussion über Lärmpausen

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Offenbach - Lärmpausen und Lärmobergrenzen sind Themen einer öffentlichen, gemeinsam von Stadt Offenbach und BIL - Bürgerinitiative Luftverkehr organisierten Informations- und Diskussionsveranstaltung am Mittwoch, 11. Mai, 19. 30 Uhr, im Ostpol, Hermann-Steinhäuser Straße 43-47.

Für Fragen zur Verfügung stehen Staatsminister Tarek Al-Wazir (Grüne), Regine Barth von der Stabsstelle Fluglärmschutz, der Offenbacher Bürgermeister Peter Schneider (Grüne), die Rechtsanwältin Ursula Philipp-Gerlach, der Flughafenberater Dieter Faulenbach da Costa sowie Thomas Hesser von der BIL. Die BIL-Vorsitzende Ingrid Wagner erläutert dazu: „Die heutigen Belastungen sehen viele Betroffene bereits als zu hoch an. Fluglärm und Schadstoffbelastungen müssen verringert werden. Dabei geht es sowohl um die heutigen Belastungen als auch um die für die Zukunft prognostizierten 700.000 Flugbewegungen im Jahr.“ Bürgermeister Peter Schneider ergänzt: „Es muss auf jeden Fall leiser werden. Neben unseren grundsätzlichen Forderungen, wie einem Nachtflugverbot von 22 bis 6 Uhr, kämpfen wir für aktive Maßnahmen zum Schallschutz und um jedes Dezibel.“

Zu den Ergebnissen der Evaluation des Lärmpausenmodells werden Tarek Al-Wazir und Regine Barth Stellung beziehen. Die BIL, Bürgermeister Peter Schneider und Fluglärmexperten werden sich im Gespräch mit ihren Vorstellungen und Forderungen einbringen. Lärmobergrenzen sind im beschlossenen 10-Punkte-Forderungskatalog der Stadt ebenso verankert wie im Programm des Bündnisses der Bürgerinitiativen gegen den Flughafenausbau und im Koalitionsvertrag der Landesregierung von CDU und Grünen. Im Sommer will Minister Al-Wazir dazu einen Vorschlag vorlegen. Bislang ist darüber wenig Konkretes bekannt.

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wac

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