Stadt bei Münchner Immobilien-Messe

Großes Interesse an Offenbacher Gewerbeflächen

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Das Konzept der Offenbach Hafeninsel stieß bei Investoren auf der Immobilienmesse Expo Real in München auf großes Interesse.

Offenbach - Auf ausgesprochen hohe Nachfrage nach Offenbacher Gewerbeflächen sind die Vertreter der Stadt und der Stadtwerke Unternehmensgruppe bei der Immobilien-Messe Expo Real in München gestoßen.

„Offenbach fand mit seinen neuen Entwicklungsmöglichkeiten für Investoren größte Beachtung auf dem gemeinsamen Stand der Region Frankfurt-Rhein-Main“, berichtet Jürgen Amberger, Leiter der städtischen Wirtschaftsförderung.  Auch Daniela Matha, unter anderem Geschäftsführerin der Offenbacher Projektentwicklungsgesellschaft (OPG) und der Mainviertel Offenbach GmbH, bestätigt diesen Eindruck: „Das Interesse an Gewerbegrundstücken, etwa auf der Spitze der Hafeninsel, ist dieses Mal extrem groß gewesen.“ Insgesamt sei sehr positiv wahrgenommen worden, wie sich die Stadt entwickelt hat, so Amberger und Matha. „Das neue Image Offenbachs als unternehmerfreundliche Stadt mit einer klaren Zukunftsstrategie ist in Deutschland offenbar angekommen.“

Auf der Immobilienmesse, die größte Fachmesse für Immobilien und Investitionen in Europa, hat sich die Stadt Offenbach in ihrer Präsentation vollständig auf den Masterplan und die darin definierten neuen Investitionspotenziale konzentriert. Der Masterplan, der 100 Hektar Gewerbeflächen am Kaiserlei, Hafen, Allessa-Gelände und Ostbahnhof sowie ebenso viele Wohnbauflächen für Neubauten vorstellt, war im Vorfeld bereits an Unternehmer, Projektentwickler und Investoren deutschlandweit versandt worden. Derzeit ist eine englische Übersetzung in Arbeit. Amberger: „Die Investoren waren so stark an Flächen in Offenbach interessiert, dass die Masterplan-Prospekte, die wir am Stand hatten, bereits am Ende des zweiten Messetages vergriffen waren.“ Die Investoren honorierten dabei, so Amberger, dass der Masterplan nicht nur Flächenpotenziale, sondern die Gesamtentwicklung der einzelnen Stadtbereiche darstellt. „Das ist für viele eine hervorragende Grundlage, um ein Investment in Offenbach zu erwägen.“

Oberbürgermeister Horst Schneider, der ebenso wie Markus Eichberger, Leiter des Amtes für Stadtplanung, Verkehrs- und Baumanagement, in München war, verwies auf rund 50 aussichtsreiche Gespräche mit Interessenten über Projekte in Offenbach. „Mit fünf Investoren haben wir bereits über die weiteren Schritte zur Umsetzung ihrer Projektideen gesprochen, mit ihnen werden wir uns demnächst in unserer Stadt treffen.“ Für Schneider ist der Wert des gemeinsam von Politik, Verwaltung, Industrie- und Handelskammer Offenbach sowie mit Bürgerbeteiligung erarbeiteten Masterplans nicht zu unterschätzen: „Dass wir mit der Neupositionierung unserer Stadt gleichzeitig auch die wichtigsten Schlüsselprojekte beschlossen haben, macht deutlich, dass wir es mit der Umsetzung dieser Entwicklungsstrategie für Offenbach ernst meinen.“ Investoren betrachteten die Beschlüsse zur Umsetzung als Zeichen der Verlässlichkeit der Stadt. „Nur das schafft Vertrauen in unseren Standort.“

Neugestaltung am ehemaligen Hafen

Besonders gut angekommen ist bei der Expo Real auch der neue einheitliche Auftritt der Rhein-Main-Region. Dass Offenbach sich als zentraler Teil und Impulsgeber für die Metropolregion begreift, zeigte sich auch bei der Podiumsdiskussion „Hafen Offenbach, Nordend und Kaiserlei – Impulsgeber für Frankfurt-Rhein-Main“, zu der die OPG auf dem Messeareal eingeladen hatte. Dort diskutierten Horst Schneider, Daniela Matha, Stefan Kornmann (Stadtplaner und Städtebauarchitekt von Albert Speer & Partner), Eric Menges (Geschäftsführer der FrankfurtRheinMain GmbH) und Thomas Schäfer-Tertilt (Geschäftsführer und Vorstandsmitglied der Firma „four for business) mit Vertretern der digitalen Kreativwirtschaft Offenbach über die Entwicklungspotenziale der Stadt und die verbindenden Elemente zwischen Hafen, Nordend und Kaiserlei.

Nach der Messe wird die Wirtschaftsförderung alle an einem Investment in Offenbach Interessierte erneut kontaktieren und sie mit weiteren Standortinformationen versorgen. Die nunmehr zweite Masterplan-Broschüre zu den gewerblichen Potenzialen soll noch im Oktober an rund 1200 Investoren, Projektentwickler, Architekten und Meinungsbildner verschickt werden. (pso)

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