Kampfmittelräumdienst auf der Hafeninsel

500 Kilogramm schwere Fliegerbombe entschärft

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Symbolbild

Offenbach - Auf der Hafeninsel in Offenbach ist in der vergangenen Nacht eine 500 Kilogramm schwere Fliegerbombe entschärft worden. Die Anwohner bekamen davon nichts mit.

Bauarbeiter haben gestern Nachmittag gegen 15 Uhr bei Arbeiten eine 500 Kilogramm schwere Fliegerbombe aus dem zweiten Weltkrieg auf der Hafeninsel in Offenbach entdeckt. Sofort wurde der Kampfmittelräumdienst eingeschaltet. Die Experten untersuchten den Sprengkörper und entschieden, die Bombe in der Nacht zu entschärfen. In dieser Zeit ruht der Flugverkehr. Laut Polizei war keine Evakuierung der angrenzenden Anwohner nötig. Gegen 3:30 Uhr wurde die Fliegerbombe, die mit einem mechanischen Auslöser versehen war, schließlich erfolgreich entschärft.

„Die Bombe lag in etwa sechseinhalb Meter Tiefe“, sagte uns ein Sprecher des Regierungspräsidiums in Darmstadt. „Im Gefahrenbereich von 300 Metern waren keine Gebäude oder Personen bedroht“. Die Bombe sollte eigentlich zunächst gegen 23 Uhr entschärft werden, wegen einer Public Viewing-Veranstaltung im Hafen 2 wurde der Termin jedoch verschoben. Der Schiffverkehr musste daraufhin in der Nacht gestoppt werden. Die Beamten sperrten zudem den Goethering und Nordring in Offenbach zum Teil ab. Nach nur etwa 10 Minuten war der explosive Sprengkörper entschärft.

Zuletzt stießen Bauarbeiter an der Ecke Goethering/Bettinastraße im März auf eine 50-Kilo-Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg. Damals mussten die Anwohner ihre Wohnungen und Häuser verlassen. Bombenalarm auf der Hafeninsel in Offenbach herrsche auch im November 2014. Damals wurde ebenfalls in einer Baugrube in etwa sechs bis sieben Metern Tiefe eine 500-Kilogramm-Bombe der Amerikaner aus dem zweiten Weltkrieg gefunden und erfolgreich entschärft.

Archivbilder:

Bilder: Bombe bei Bauarbeiten gefunden

500-Kilo-Bombe im Hafen gefunden

dr

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