Weniger Defizit als gedacht

Haushalt in Offenbach besser als erwartet

+

Offenbach - Immer noch in den Miesen, aber weniger Defizit als gedacht - so stellt sich der Entwurf zum städtischen Nachtragshaushalt 2016 dar, dessen Basisdaten Kämmerer Peter Freier (CDU) gestern vorstellte.

Danach war der Stadt gemäß Schutzschirmvertrag ein Defizit von 28,7 Millionen Euro erlaubt, im Nachtragsentwurf stehen nun 19,9 Millionen, was eine Verbesserung um 8,2 Millionen bedeutet. Geschuldet ist diese positive Entwicklung mehreren Faktoren: So steigen die Gewerbesteuereinnahmen von geplanten 65,3 auf 72 Millionen Euro, sinken die Zinsausgaben von 12,3 auf neun Millionen. Die Umlage an den Landeswohlfahrtsverband geht um 470.000 Euro zurück, die Gewerbesteuerumlage steigt dagegen von 10,2 auf 11,3 Millionen. Die Nettoneuverschuldung kann um 1,74 Millionen auf 3,1 Millionen Euro verringert werden. Mit dem Haushaltsdefizit von knapp 20 Millionen Euro hat sich die Stadt der Schutzschirmvorgabe für 2017 genähert. Laut Freier ist im nächsten Jahr ein Defizit von 18,7 Millionen erlaubt. mad

Hierfür verschwendet der Staat unsere Steuergelder

Kommentare