Sommerfest mit so manchem Filmstar

Hollywood im Hainbachtal

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Surreale Situation: Ist Bud Spencer nicht gerade von uns gegangen? Und was sucht ein Star-Wars-Sturmtruppler im Hainbachtal? Das Sommerfest der AWO überraschte die Besucher nicht nur mit Doubles bekannter Persönlichkeiten.

Offenbach - Ganz im Zeichen der amerikanischen Traumfabrik stand das diesjährige Sommerfest für AWO-Mitarbeiter und deren Angehörige, sowie die kleinen Besucher der Kindertagesstätte im Hainbachtal und deren Eltern. Von Peter Klein 

Eigentlich sei das Fest für Mitarbeiter und deren Familien gedacht, aber natürlich freue man sich auch über jeden externen Besucher, sagt Jasmin Rack, zuständig für die Pressearbeit beim Träger der Behindertenwerkstätten der Arbeiterwohlfahrt. Um dem Motto „Hollywood“ gerecht zu werden, hatte sich das Organisationsteam einiges einfallen lassen. Bereits am Eingang zum Festgelände begrüßt die Besucher ein türkisgrüner Dodge aus den 50er-Jahren mit riesigen Heckflossen. Kaum jünger dürfte die Harley Davidson sein, die im überdachten Atrium zu bewundern ist. Bereits am Mittag müssen die Besucher auf den Parkplatz am Nassen Dreieck umgeleitet werden, weil der Andrang so groß ist. Wer vom Cocktailstand zur Eisbude schlendert, kann unmittelbar Bud Spencer begegnen. Natürlich seinem Double. Der italienische Schauspieler ist erst kürzlich verstorbenen. Wer will, kann sich mit den Kriegern aus dem Science-Fiction-Klassiker „Star Wars“ ablichten lassen. Dieses Angebot wird reichlich in Anspruch genommen.

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Auf dem Grill liegen in diesem Jahr nicht nur Würste und Steaks, sondern dem Motto entsprechend auch Hamburger-Frikadellen. Die Kuchentafel ist um Donuts und Muffins erweitert worden. Auf der Bühne wechseln sich derweil die verschiedenen Gruppen der Werkstätten Hainbachtal ab. Da gibt es die Tanzgruppe der Werkstattmitarbeiter, die Babbler, eine Gruppe von Sängern der Berufsfortbildung, oder die pädagogischen Klangschalen, Mitarbeiter mit selbstgetexteten Liedern. Am Nachmittag bildet sich eine lange Schlange vor dem Pavillon am Eingang des Geländes. „Dank vieler Sponsoren, haben wir 1900 Gewinne in der Tombola“, erklärt Jasmin Rack den Menschenauflauf. Es winken als erste Preise ein Tablet und zwei Digitalkameras.

Während die Erwachsenen bei sommerlich heißen Temperaturen schwitzen und am Getränkestand Schlange stehen, vergnügen sich die kleinen Gäste auf der schattigen Spielestraße. Auch dort steht alles unter dem Motto der amerikanischen Traumfabrik. Die Kinder können Bälle auf gelbe Filmfiguren namens Minions werfen oder sich einen begehrten Oscar angeln. Auch ein Losspiel in Form der kleinen gelben Wesen ist aufgebaut. Es gibt als Minions gestaltete Überraschungseiner mit Preisen oder Nieten. Was für die Großen die Tombola ist, wird für die Jüngsten zum Spiel, selbstverständlich getreu des Mottos á la Hollywood.

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