Wegen Bombensuche und -sprengung

Sanierung der A3 dauert länger

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Offenbach/Obertshausen - Die Erneuerung der Baustelle auf der A3 dauert länger. Grund ist die Suche nach Blindgängern und die Sprengung einer Bombe.

Wegen der Suche nach Bomben in der Baustelle auf der A3 zwischen Offenbach und Obertshausen mussten die Arbeiter im September sechs Tage ihr schweres Gerät liegenlassen. Da bereits Mitte August die Bauarbeiten einige Tage ruhten, als unter der linken Spur eine britische Fliegerbombe gesprengt wurde, verzögert sich die Fertigstellung der Straße in Fahrtrichtung Würzburg. Laut Hessen Mobil soll die Fahrbahnerneuerung auf der A3 bis voraussichtlich Ende Oktober - je nach Witterung - enden.

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Danach müssen nur noch Restarbeiten an Leitplanke und Standstreifen erfolgen, die den Verkehr nicht mehr beeinflussen sollen. Endgültig abgeschlossen soll die Sanierung dann Mitte November sein.

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„Durch die Verzögerungen müssen wir die Logistik der Baustelle komplett neu planen. Vor allem die Zulieferungen von Baumaterial müssen neu getaktet werden. Hier sind wir wiederum abhängig von der Kapazität unserer Dienstleister“, erklärt Artur Michalek von Hessen Mobil. „Die Realisierung einer Baustelle erfordert eine komplexe Planung. Die kleinste Veränderung an einer Stelle löst eine Kettenreaktion aus.“

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Der linke und mittlere Spur sind bereits Anfang September fertig gestellt worden. Derzeit laufen die Erneuerungsarbeiten am rechten Fahrstreifen und der Standspur. Hier wurde bereits der alte Asphalt weitestgehend abgefräst.

Unfallserie auf der A3: Eine Chronologie

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dani

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