Markus Schenk zieht sich zurück

Wechsel bei City-SPD steht bevor

Offenbach - Wenn sich Wechsel an der Spitze der SPD-Innenstadt abzeichnen, ist der Gedanke an wieder aufkeimende Querelen nahe.

Anfang 2014 waren Vorwürfe, die Vorstandswahl sei durch Mitgliedereintritte im Sinne des Unterbezirksvorstands manipuliert worden, laut und umgehend zurückgewiesen worden. Nun hat der damals gewählte Vorsitzende Markus Schenk seinen vorzeitigen Rückzug angekündigt.

Mit dem Streit von damals habe das aber gar nichts zu tun, betont der Genosse, der mit seiner Firma das sogenannte Quartiersmanagement seit 2005 im Mathildenviertel und seit 2010 im Nordend und in Lauterborn verantwortet. Grund sei vielmehr zunehmende Arbeitsbelastung, sein Betrieb expandiere auch in Frankfurt, eine 60- bis 70-Stunden-Woche erlaube ihm kaum noch anderweitiges Engagement.

Ohnehin sei sein Vorsitz bei der City-SPD nur auf vier Jahre ausgelegt gewesen, sagt der 50-Jährige. Die Querelen im Ortsverein sind nach seiner Einschätzung längst beigelegt. Sein Wunsch-Kandidat für die Nachfolge – wohl auch der des Unterbezirksvorstands um den Vorsitzenden Dr. Felix Schwenke, dem die Attacken vor zwei Jahren vornehmlich galten – ist Schenks Stellvertreter Maurice Skowronek. (tk)

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