Fortschreibung des Nahverkehrsplans.

Offenbacher reden mit beim ÖPNV

+
Was geht besser im öffentlichen Nahverkehr? Die Bürger sind bei der Fortschreibung des Plans gefragt.

Offenbach - Entspricht das Busliniennetz mit dieselbetriebenen Fahrzeugen noch dem wachsenden Mobilitätsbedarf? Stimmen die Anschlussverbindungen zwischen Bus und S-Bahn? Und wie lassen sich ergänzende Verkehrsmittel wie Leihfahrzeuge optimal mit dem ÖPNV-Netz verknüpfen?

Um Fragen wie diese geht es bei der Fortschreibung des Offenbacher Nahverkehrsplans. Die Bürger sind eingeladen, Erfahrungen und Anregungen einzubringen: für Montag, 12. September, von 17.30 bis 20 Uhr im Gründerzentrum Ostpol, Hermann-Steinhäuser-Straße 43 – 47. Das Entwicklungskonzept, das jetzt für die Jahre 2018 bis 2022 fortgeschrieben wird, gibt den Rahmen vor, in welchen Umfang und in welcher Qualität das öffentliche Mobilitätsangebot in Offenbach erbracht werden soll.

Für eine Großstadt wie Offenbach ist ein gut funktionierendes ÖPNV-Netz unerlässlich, auch im Hinblick auf den Klimaschutz und Luftreinhaltung. Die Fortschreibung des Nahverkehrsplans erfolgt in einer Zeit grundlegend neuer Anforderungen. Die Einwohnerzahl wächst, mit ihr der Mobilitätsbedarf.

Neue Wohngebiete müssen gut ans Netz angebunden sein, Beschäftigte von Betrieben und Behörden sollen durch ein maßgeschneidertes Mobilitätsmanagement zum Umstieg motiviert werden. Gleichzeitig verändert sich das Mobilitätsverhalten, spielen Car- und Bikesharing eine immer größere Rolle. Daneben steigt die Bedeutung der Elektromobilität.

In der Auftaktveranstaltung zur Bürgerbeteiligung erhalten die Teilnehmer Informationen über den aktuellen Stand des Nahverkehrsangebots in Offenbach, über die anstehenden Herausforderungen in den nächsten Jahren und über den Prozess der Fortschreibung.

Darüber hinaus können sie mit den Planern darüber ins Gespräch zu kommen, wie sich Angebot und Attraktivität aus ihrer Sicht weiter verbessern lassen. Zusammen mit den Stellungnahmen und Anregungen von Trägern öffentlicher Belange, von benachbarten ÖPNV-Aufgabenträgern und Verkehrsunternehmen fließen die Ergebnisse des Bürger-Workshops in die Analyse des bestehenden Mobilitätsangebotes ein. Das überarbeitete Nahverkehrskonzept wird dann 2017 vorgestellt. (pso/tk)

Kommentare