Organisierte Kriminalität?

Wohnungsbordell auf Rosenhöhe nach Razzia dicht

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Im gelben Wohnhaus im Hinterwaldweg boten die zwei Prostituierte ihre Dienste an.

Offenbach - Seit vergangener Woche drehten sich viele Gerüchte um ein Wohnungsbordell im Offenbacher Hinterwaldweg auf der Rosenhöhe. Zwei Prostituierte boten dort ihre Dienste an. Mittlerweile ist das Bordell zu – weil die Nachbarn sich beschwerten und die Behörden eingriffen.

Es ist ein unscheinbares Mehrfamilienhaus im Hinterwaldweg im Offenbacher Stadtteil Rosenhöhe, um das sich seit einigen Tagen die Gerüchte drehten. Wie der EXTRA TIPP am Sonntag berichtete, gingen dort zwei Prostituierte ihrem Geschäft nach. In der Nachbarschaft habe sich schnell eine Allianz gegen das Wohnungsbordell gebildet, es habe Anrufe beim Ordnungsamt und der Polizei gegeben. Nun hat der Protest offenbar Wirkung gezeigt. Nach Informationen des EXTRA TIPP schlugen am Dienstag Polizei und Ordnungsamt in einer konzertierten und schon Tage vorher geplanten Aktion zu.

Seitdem ist das Bordell wieder zu, die beiden Damen sind nicht mehr vor Ort. Offizielle Auskünfte über den Einsatz gibt die Polizei nicht. Aus Behördenkreisen sei jedoch zu erfahren gewesen, dass die Hintermänner des Wohnungsbordells dem organisierten Verbrechen zugerechnet werden, so der EXTRA TIPP. Ob die Geschichte für die Anwohner ausgestanden ist, bleibe aber abzuwarten. Trotz des Betriebsverbots sollen die Hintermänner angekündigt haben, gegen die Schließung juristisch vorzugehen.

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red

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