Startschuss für einjährigen Pilotversuch

Radeln in Fußgängerzone ab sofort erlaubt

Offenbach - Daumen hoch für Drahtesel: In der Offenbacher Fußgängerzone darf künftig ganztägig geradelt werden. Heute fiel der Startschuss für einen zunächst auf ein Jahr angelegten Pilotversuch, wie die Stadt mitteilte.

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Offenbach nimmt dafür an einem bundesweiten Forschungsprojekt der Fachhochschule Erfurt teil. Die wird in der Stadt Passanten mit und ohne Rad nach ihren Erfahrungen befragen. Erst nach einem Abschlussbericht sollten die Stadtverordneten über eine dauerhafte Regelung entscheiden. Entscheidend sei die Sicherheit aller Beteiligten. Für die Beteiligung an dem Projekt zahlt die Stadt nach eigenen Angaben eine Pauschale von 5000 Euro. Bislang waren Räder in der Fußgängerzone lediglich außerhalb der Geschäftszeiten erlaubt. Ziel sei es, die Innenstadt mit der Radelerlaubnis attraktiver zu machen. Die Stadt verweist auf den großen Nachbarn Frankfurt, wo in den großen Fußgängerzonen schon länger - wenn auch langsam - in die Pedalen getreten werden darf, wie ein Sprecher bestätigte. Es gebe deswegen aber durchaus auch Beschwerden von Fußgängern, beispielsweise am Mainufer. Einen ausführlichen Bericht zum Startschuss des Pilotversuches lesen Sie morgen in der Offenbach-Post.

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dpa

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