Besucher dürfen mitreden

Wechselvolle Geschichte der Kaiserstraße

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Die Kaiserstraße im Wandel der Zeit: Das Aquarell aus dem Besitz von OP-Leser Uwe Stransky zeigt die Kreuzung Kaiserstraße/Frankfurter Straße im Jahre 1943.

Offenbach - Die wechselvolle Geschichte der Kaiserstraße zeigt eine Ausstellung, die am kommenden Samstag, 20. August, um 12 Uhr im Erdgeschoss des ehemaligen UBS-Gebäudes, Kaiserstraße 73, eröffnet wird.

Zum Auftakt der bis 20. September (montags bis samstags 12 bis 18 Uhr) laufenden Schau, die den Titel „250 Jahre Kaiserstraße – 1 km Offenbacher Geschichte“ trägt, sind die Besucher gefragt: Sie sollen ihre Vorstellungen und Wünsche zur künftigen Nutzung der Straße einbringen. Anhand unterschiedlicher Planungsziele haben sie die Möglichkeit, ihr Votum abzugeben. Im Anschluss an die Eröffnung führen Ausstellungsmacher Uwe Kauss durch die Schau und Offenbachs Gästeführerin Monika Krämer interessierte Besucher durch die Kaiserstraße.

Die aufgestellten Schautafeln werfen nicht nur einen Blick weit zurück in die Geschichte. Auch die jüngere Historie der Kaiserstraße und ihre zukünftige Ausrichtung wird thematisiert. Einhergehend mit dem Bedeutungsverlust des Hauptbahnhofs durch den S-Bahn-Bau Anfang der 90er hat der Qualitätsanspruch der Läden entlang der Kaiserstraße in den vergangenen Jahren immer weiter abgenommen. Dem will die Stadt mit verschiedenen Maßnahmen entgegenwirken. Die Belebung des Hauptbahnhofs ist dabei eines der vorrangigen Handlungsfelder der Stadtentwicklung.

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Mit der städtebaulichen Umgestaltung, die derzeit im dritten Bauabschnitt erfolgt, sollen zudem die beengten Fußwege verbreitert und Alleebäume gesetzt werden. Damit soll die Aufenthaltsqualität entlang der Geschäftsstraße und die angrenzenden gewerblichen Nutzungen gestärkt werden. Die unterschiedlichen Nutzungen fordern zudem die Städteplaner heraus: So ist die Kaiserstraße nicht nur für Einzelhandelskunden oder Passanten, sondern auch für den motorisierten Verkehr als Verbindung nach Fechenheim sowie nicht zuletzt zur Erschließung der Offenbacher Innenstadt wichtig. Weshalb alle Fahrbeziehungen weiterhin unverändert fortbestehen müssen. mad/pso

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