Zwischen Gustav-Adolf-Straße und Gabelsbergerstraße

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Für die Freimachung des städtischen Geländes zwischen Gustav-Adolf- und Gabelsbergerstraße und die Entsorgung der belasteten Böden wird vorsorglich ein Betrag von von maximal 150.000 Euro disponiert - rund 55.000 Euro für den Abbruch, der Rest für die Boden-Entsorgung.

Offenbach - Bahn frei für das nächste Wohnbau-Projekt: Das Stadtparlament hat dem Verkauf eines Grundstück innerhalb des Wohnblocks zwischen Gustav-Adolf-Straße und Gabelsbergerstraße zugestimmt; es wird über das frühere Parkplatzgrundstück der Firma MAN erschlossen.

Kaufpreis: 861.359 Euro. Dank der Stadtverordneten Christiane Esser-Kapp (Grüne) ist nun auch bekannt, wer den Zuschlag bekommen hat: die Nassauische Heimstätte. Das Unternehmen verpflichtet sich, innerhalb von zwei Jahren ab Vertragsabschluss das Areal samt angrenzendem Grundstück (somit den kompletten Innenhof) mit mehrgeschossigen Wohngebäuden (etwa 60 Einheiten) zu bebauen und diese entsprechend zu vermieten. In der Magistrats-Vorlage heißt es: „Der Käufer bietet (...) die Gewähr für eine ordnungsgemäße Durchführung des Bauvorhabens.“.

Keine Mehrheit fand ein Ergänzungsantrag der SPD. Sie wollte den Satz hinzufügen, dass im Projekt ein „Anteil von 30 Prozent geförderten Wohnungsbau“ umgesetzt wird. Das ist jedoch bereits Teil der „Wohnungspolitische Leitlinien“, die 2011 beschlossen wurden. Eine der Vorgaben besagt, dass bei Neubauvorhaben ab einer Größe von 50 Wohneinheiten dafür gesorgt werden soll, dass 30 Prozent im geförderten Mietwohnungsbau errichtet werden. Die Begründung der wohl bald auch offiziell benannte Tansania-Koalition (CDU, Grüne, FDP, Freie Wähler): „Wir vertrauen da ganz unserem OB, dass er darauf hinwirkt.“

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mk

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