OFC-Oktoberfest: 800 Gäste feiern bis Mitternacht

Wiesn-Stimmung auf dem Bieberer Berg

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Mit Dirndl und gefüllten Maßkrug: Auch diese jungen Damen hatten im Festzelt hinterm Stadion ihren Spaß. Weitere Motive finden Sie in der Bildergalerie.

Offenbach - Nach dem Erfolg der vergangenen beiden Jahre ging am Samstag das Offenbacher Oktoberfest in die dritte Runde und brachte Wiesn-Stimmung auf den Bieberer Berg. Gastgeber waren die Offenbacher Kickers und die Stadiongesellschaft Bieberer Berg, die nahezu 800 ausgelassene Gäste im Festzelt hinter dem Stadion empfing. Von Jan Schuba 

„Servus, miteinand’!“ begrüßt Moderator Olaf Kruse vom OFC-Eventteam die Gäste im Festzelt, das sich schon zu Beginn der Party gut gefüllt hat. Bevor das Ritual des Anstichs in Angriff genommen wird, sind auf der Bühne ein paar Worte zur Begrüßung fällig. Ein Dankeschön geht an Jürgen Weber, Vorstandsvorsitzender der Sparda-Bank Hessen, durch deren Unterstützung das Fest erst möglich gemacht wird. Stadtkämmerer Peter Freier, begeisterter Oktoberfest-Besucher, sieht die Gäste als „große Familie, die gern feiert“. „Das Oktoberfest hat sich als Ereignis etabliert“, freut sich Andreas Herzog, Geschäftsführer der Stadiongesellschaft, angesichts des ausverkauften Hauses. OFC-Vizepräsident Michael Relic kündigt an, dass sich im Laufe des Abends die gesamte Kickers-Familie im Festzelt zusammenfinden wird: Auch die Mannschaft soll eintreffen.

Dann kommt der Moment, der ein Oktoberfest erst richtig eröffnet: Festwirt Thomas Huber unterstützt Jürgen Weber beim Anstich – und es heißt stilecht: „O’zapft is’!“. Das Festbier in Offenbach kommt aus dem Allgäu. Die Maß ist auf dem Bieberer Berg etwa zwei Euro günstiger zu haben als beim Münchner Original, sorgt aber nicht minder für echte Oktoberfest-Stimmung. Und auch sonst wird kulinarisch für Authentizität gesorgt: Neben Brezn, Obazda und Radi werden als typische Wiesn-Schmankerl selbstverständlich auch Weißwürste mit süßem Senf und Grillhendel serviert. Wer die hessische Küche bevorzugt, bekommt auch Grüne Soße.

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Nur kurze Zeit nach dem Anstich betritt die Band „PartyXpress“ die Bühne. Sie sorgt mit Songs wie Andreas Gabaliers „Hulapalu“ oder dem legendären „Fürstenfeld“ von S.T.S. dafür, dass sich schnell die ersten Feierwütigen von den Bänken erheben. Später betreten die OFC-Spieler die Bühne. Während des Mannschaftstalks mit Olaf Kruse signieren sie ein Trikot, das als Preis bei einer ganz besonderen Aktion winkt: Denn später betreten kräftige Bierfreunde das Podium, die miteinander wetteifern, wer einen gefüllten Maßkrug mit ausgestrecktem Arm am längsten halten kann. Zehn Freiwillige treten an, über mehrere Ausscheidungsrunden wird der ausdauerndste Kandidat gekürt.

Bilder: OFC-Oktoberfest auf dem Bieberer Berg

Als das Festzelt sich gegen Mitternacht nach ausgelassener und friedlicher Feier geleert hat, ist so gut wie klar, dass „de Bersch“ auch im Oktober 2017 bebt. Der Erlös des Oktoberfestes fließt übrigens zur Hälfte an den OFC-Nachwuchs.

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