Menschen bleiben unverletzt, Tier stirbt

Zwei Wildunfälle auf B448 innerhalb einer Woche

Offenbach - Innerhalb von einer Woche kommt es auf der B448 in Offenbach zu zwei Wildunfällen. Die Autofahrer bleiben unverletzt, ein Tier stirbt.

Gleich zwei Wildunfälle ereigneten sich innerhalb einer Woche auf der B448 in Offenbach. Wie die Polizei heute mitteilte, wurden bei beiden Unfällen, die jeweils in den frühen Morgenstunden passierten, keine Menschen verletzt. Allerdings starb mindestens ein Tier. Zudem entstand ein Gesamtschaden von etwa 3000 Euro. In der vergangenen Nacht war ein 25-jähriger Autofahrer auf der B448 stadtauswärts unterwegs, als plötzlich ein Reh auf der Fahrbahn auftauchte. Der Offenbacher konnte nicht mehr anhalten und erfasste das Tier. Ebenso erging es am Mittwoch vergangener Woche einem 53-jährigen Taxi-Fahrer, der gegen 3 Uhr in Richtung Offenbach unterwegs war. Kurz vor der Abfahrt Mühlheim-Lämmerspiel sprang ein Reh auf die Straße und wurde schließlich von dem Wagen angefahren. Die Polizei bittet die Verkehrsteilnehmer, sich auf den Straßen an Wald- und Feldgebieten unbedingt auf den Wildwechsel einzustellen.

Angefahrenes Reh bringt Nachwuchs zur Welt und stirbt

Im Polizeipräsidium Südosthessen stieg die Zahl der Wildunfälle im Jahr 2015 um 214 auf nunmehr 1.145 an. Neun Menschen erlitten schwere und elf leichte Verletzungen. „Im Frühjahr steigt der Bewegungsradius der Wildtiere. Besonders Rehe halten sich nun vermehrt an den bereits grünen Böschungen und dem dichten Pflanzenbewuchs an den Fahrbahnrändern zum Äsen auf“, erklärt die Polizei. Auch in der Dämmerung sei daher erhöhte Vorsicht geboten. Tauche ein Tier tatsächlich auf der Straße auf, solle der Fahrer die Spur ein- und das Lenkrad festhalten sowie im besten fall eine kontrollierte Bremsung tätigen. „Auch dann, wenn ein Zusammenstoß mit einem Wildtier nicht mehr zu verhindern ist“, teilten die Beamten mit.

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dani

Rubriklistenbild: © dpa

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