ZDF-Reportage heute um 18 Uhr

Türken in Offenbach zwischen Ebbelwoi und Döner

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Ein Passant geht in Offenbach nahe des Stadthauses an der in den 1960er Jahren errichteten und heute zum großen Teil abgerissenen Betonbrücke in der Innenstadt entlang.

Offenbach - Rund 60 Prozent der 130.000 Offenbacher haben einen Migrationshintegrund, über 6000 besitzen einen türkischen Pass. Der türkischen Lebensart in Offenbach widmet sich eine Reportage des ZDF aus der Reihe „Mein Land, dein Land“ am Samstag um 18 Uhr.

Der Film von Utta Seidenspinner und Candan Six-Sasmaz nennt sich „Zwischen Ebbelwoi und Döner“ und hat unter anderem einen Stadtverordneten zum Protagonisten: Muhsin Senol vom Forum Neues Offenbach lebt seit 1980 hier und ist erfolgreicher Steuerberater. Sein Vater kam in den 70er-Jahren als Gastarbeiter nach Deutschland und gilt als eine Autoritätsfigur in der muslimischen Gemeinde. Die Familie repräsentiert drei Generationen deutscher Türken. Regelmäßig besucht Mushin die Moschee – Begegnungsstätte, Freizeitheim und Nachrichtenzentrum zugleich.

Ebenfalls Teil der Reportage: der 18-jährige Onur, Azubi im Supermarkt, der von einer Karriere als Fußballer träumt, und das Modegeschäft Gigi, mit unzähligen Hochzeitskleidern, Schuhen und Handtaschen der Traum vieler Türkinnen. Vom Lebensmitteleinkauf bis zur Shisha-Bar, vom Beschneidungsfest bis zum Freitagsgebet zeigt der Film einen Ausschnitt der Einwanderungskultur in Offenbach. (wac)

Leserbilder: Sehenswerte Eindrücke des Hafens

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