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Vancouver: Stadt für Fitness-Fans und Genießer

Vancouver: Stadt für Fitness-Fans und Genießer

Vancouver - Kenner nennen Vancouver eine Mischung aus Hongkong und San Franscico. In einigen Punkten ist die Stadt am Pazifik kaum zu übertreffen.

Fitness-Fans kommen in Vancouver auf ihre Kosten

© dpa

Fitness-Fans kommen in Vancouver auf ihre Kosten

Die Stadt Vancouver ist mit ihrer Lage zwischen Pazifik und steilem Küstengebirge, ihrem von Asien, Europa und den Ureinwohnern geprägten Multi-Kulti-Programm sowie dem prickelnden Lebensgefühl nur schwer zu übertreffen. Wassertaxis, Totem-Pfähle, Straßen mit alten Gaslaternen und modernsten Luxushotels, schöne Badestrände und Kraxelpfade gut tausend Meter in die Höhe, dazu eine kulinarische Vielfalt, die ihresgleichen sucht: Vancouver steht bei Fitness-Freaks und Genießern hoch im Kurs.

Vancouver: Definitiv eine Reise wert

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Die Leser des “Condé Nast Traveler“-Magazins verliehen Kanadas Westküstenmetropole schon viermal das Prädikat “schönste Stadt von Nord- und Südamerika“. Ein Arm des renommierten Wirtschaftsmagazins “Economist“, die “Economist Intelligence Unit“, kürt Vancouver seit 2003 jedes Jahr wieder zur “lebenswertesten Stadt der Welt“.

Wer in Vancouver wohnt, feiert rund ums Jahr. Dutzende von Festivals knüpfen an keltische, griechische, karibische, indische und japanische Bräuche an. Auf den Märkten der Granville Insel werden wilder Lachs, in Deutschland weitgehend unbekannte Beerensorten und mageres Bisonfleisch feilgeboten. Wer gern in fremde Töpfe schaut, kann in Vancouver äthiopische, portugiesische, russische und indonesische Gerichte kosten. Das Restaurant des Hotels Four Seasons, das es auch im letzten Jahr wieder auf der Liste der “World's Best Places to Eat“ der Fachzeitschrift “Food & Wine“ schaffte, serviert Kreationen wie Tomaten-Gazpacho mit pazifischem Taschenkrebs (Dungeness Crab) und Wassermelonen-Radieschen.

Beim Shoppen hat man die Wahl zwischen exklusiver Designermode in der West Fourth Avenue von Kitsilano, Seiden-Schals und -Saris in den leuchtendsten Farben auf dem Punjabi-Markt oder T-Shirts und anderen typischen Touristenartikeln in der Robson Street. In Chinatown warten Restaurants und Teestuben, aber auch Jade-Läden und “Apotheken“ mit Wurzeln, Schlangenhäuten, Tierklauen und anderen Mitteln der traditionellen chinesischen Medizin auf Kunden aus aller Welt.

Vancouver-Touristen können tagsüber segeln, Kajak fahren oder Golf spielen und sich abends im rund eine Autostunde entfernten Schneeparadies Whistler auf einigen der besten Pisten der Welt zu Tal stürzen. Einziger Wermutstropfen in der Stadt auf Meereshöhe könnte das Wetter sein: Was in den Bergen als weiße Pracht herunter kommt, fällt unten als Regen. Dadurch ist der Februar als Vancouvers feuchtester Monat im Jahr bekannt.

Mit Stolz weist Kanada auf einen “historischen“ Aspekt der bevorstehenden Spiele hin. In der Vergangenheit hatte sich die Rolle indigener Völker auf zeremonielle und kulturelle Präsentationen am Rand der Sportereignisse beschränkt. In Vancouver und Whistler treten mehrere First Nations, unter ihnen die Lil'wat, Musqueam, Squamish und Tsleil-Waututh, erstmals als offizielle Partner des olympischen Gastgebers auf. Der Grund dafür: Diese Indianervölker betrachten das Land, auf dem die Spiele ausgetragen werden, seit Jahrhunderten als ihr Eigentum.

dpa

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