Diesmal spielt das Wetter mit

Babenhäuser Feuerwehr feiert ihr Sommerfest

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Gut gelaunte Besucher genießen das Sommerfest der Brandschützer. Über 140 Bänke waren aufgestellt.

Babenhausen - Auf eine beachtliche Tradition blickt das Sommernachtsfest der Babenhäuser Feuerwehr zurück. Seit 1969 – damals noch am alten Feuerwehrhaus – organisieren die Blauröcke die in der Bevölkerung beliebte Großveranstaltung. Seit 25 Jahren am heutigen Stützpunkt. Von Petra Grimm

Bei Schlagern, Pop- und Rocksongs der Live-Band Fun Collection genossen die vielen Besucher deftige Speisen und kühle Getränke. Es herrschte beste Stimmung. In diesem Jahr hat alles gepasst – auch das Wetter. „Nachdem 2014 bei unserem Sommernachtsfest tropische Hitze war und im vergangenen Jahr der Regen, freuen wir uns heute über das perfekte Wetter“, sagte der Feuerwehrvorsitzende Bernd Pöschl am Samstag mit einem zufriedenen Blick auf die bereits am frühen Abend gut gefüllten Tische und Bänke, die im Hof des Stützpunktes aufgebaut waren. „Wir haben 140 Bänke aufgestellt. Das bedeutet Platz für 1 000 Gäste, die ja über den Abend und die Nacht auch wechseln“, sagte Pöschl, der glücklich war, dass wieder 150 freiwillige Helfer von der Jugendfeuerwehr bis zur Alters- und Ehrenabteilung im Einsatz waren, um ihren Besuchern ein schönes Fest zu bereiten. „Da bin ich schon auch stolz darauf, dass so viele mithelfen“, sagte der Vereinsvorsitzende.

Mit der Vorbereitung und den Arbeitseinsätzen in 30 Schichten beim Fest kamen fast 1 000 ehrenamtliche Stunden zusammen. Da waren die umfangreichen Aufräumarbeiten am Sonntag noch gar nicht mitgerechnet. Auch dazu fanden sich genug Leute ein, die mit anpackten. Das klappt nur noch in wenigen Vereinen, dass mit so viel Aufwand ein Fest gestemmt werden kann. Die Gäste dankten es mit zufriedenen Gesichtern und guter Laune. Alle Generationen genossen wieder die Geselligkeit und die bekannt gute Küche bei der FFW. Für die Kinder war eine große Hüpfburg aufgebaut und die Jugendfeuerwehr informierte an einem Stand über ihre Aktivitäten.

Am Wein- und Weizenstand und einer Bar für die Nachtschwärmer, die immerhin bis 4 Uhr in der Frühe feierten, konnten durstige Kehlen gefüllt werden. Was das Löschen echter Brände betraf, hatten die Floriansjünger Gück in dieser Nacht. Sie mussten nicht vom Zapfhahn an den Schlauch wechseln. „Wir waren froh, dass kein Einsatz dazwischen kam“, sagte Pöschl, der am Sonntag ein durchweg positives Resümee zog.

Feuerwehr und Katastrophenschutz im Einsatz 

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