Eine Art Wertschätzung

Kreisbeigeordneter Carsten Müller geht in dritte Amtszeit

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Kreistagsvorsitzender Bernd Abeln und Landrat Oliver Quilling (beide CDU) gratulierten dem wiedergewählten Kreisbeigeordneten Carsten Müller (SPD/Mitte) zum guten Ergebnis. - Foto: Scholze

Dietzenbach - Mit mehr Stimmen als gedacht startet Carsten Müller (SPD) in seine dritte Amtszeit als Beigeordneter der Kreisverwaltung. Nicht nur die Große Koalition stimmte für den 44-Jährigen. Auch ein paar Voten aus der Opposition konnte er auf sich vereinen. Von Barbara Scholze

„Das zeugt von Wertschätzung“, bilanzierte SPD-Fraktionschef Werner Müller. Carsten Müllers neue Amtszeit beginnt am 1. März 2017. Es habe viele Gründe gegeben, ihn zu bestätigen, betonte der SPD-Fraktionschef. Sowohl in seiner Funktion als Sozialdezernent als auch als Kämmerer habe er in den vergangenen zwölf Jahren mit Einsatz und Ideen den Kreis vorangebracht. Werner Müller lobte den alten und neuen Hauptamtlichen für Einführung und Ausbau der Schulsozialarbeit und für den Aufbau der Kreisgesellschaft „Pro Arbeit“, die Sozialhilfe, Qualifizierung und Vermittlung in den Arbeitsmarkt zusammenfasst.

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Auch bei der „Bewältigung des Flüchtlingsansturms“ habe er seine Kompetenz bewiesen. Vor allem aber sei es Carsten Müller gelungen, das Defizit im Kreishaushalt von 90 Millionen Euro auf 19 Millionen im laufenden Jahr zu verringern. Stefan Schmitt vom Koalitionspartner CDU lobte die ruhige und sachliche Art Müllers. Kritik kam von den Grünen, aufgrund der angeblich mangelnden Bereitschaft, in Bildung zu investieren. „Das schmälert aber nicht den Respekt, den wir Ihnen entgegenbringen“, betonte Reimund Butz. Rudolf Schulze (FW) warf Müller sogar „Ideenlosigkeit“ vor, während Michael Schüßler (FDP) monierte, die Wahl sei ein „Akt, der sich rein aus einer Vereinbarung ergibt“.

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