Geflüchtete bedanken sich bei Helfern

Ein Herz für Dietzenbacher

+
Bewohner der Gemeinschaftsunterkunft an der Lise-Meitner-Straße bedanken sich bei allen Helfern symbolisch mit einem Herz.

Dietzenbach - Die Bewohner der Gemeinschaftsunterkunft an der Lise-Meitner-Straße haben sich versammelt, um im Innenhof ein Herz zu formen. Mit dieser symbolischen Geste möchten sich die Geflüchteten bei allen bedanken, die den Bau der neuen Wohnungen ermöglicht haben.

Das Dankeschön richtet sich auch an die zahlreichen Helfer, die beim Einzug vor rund zwei Monaten tatkräftig mit angepackt haben. Das waren neben den verschiedenen Abteilungen der Stadtverwaltung und der Städtischen Betriebe in erster Linie Unterstützer der ehrenamtlichen Flüchtlingshilfe Dietzenbach, Sozialarbeiter der Arbeiterwohlfahrt sowie das Umzugsunternehmen Arnold und Hanl GmbH. Auch Erster Stadtrat Dieter Lang hat sich in das symbolische Herz eingereiht: „Ich bedanke mich ebenfalls für das große Engagement, mit dem die Mitarbeiter der Stadtverwaltung sowie die vielen Dietzenbacher den reibungslosen Umzug in die neue Gemeinschaftsunterkunft ermöglicht haben.“ Bereits nach den ersten Wochen sei erkennbar, dass das Konzept des nachhaltigen Wohnens in der Lise-Meitner-Straße aufgehe, sagt Lang.

Die Unterbringung der Geflüchteten in 25 so genannten 40 Quadratmeter großen Mikro-Appartements mit zwei Zimmern, Toilette und eigener Kochzeile bewähre sich. „Vor allem für Familien mit Kindern eröffnen diese kleinen Wohnungen einen individuellen und privaten Lebensraum, indem sich besonders für die Kinder mehr Entfaltungsmöglichkeiten bieten“, zieht der Erste Stadtrat eine erste positive Zwischenbilanz.

Bilder: So helfen Sie Flüchtlingen in der Region

Der Koordinator der Flüchtlingshilfe, Gerd Wendtland, erinnert sich an den Umzug, bei dem viele Ehrenamtliche mit angepackt und den Flüchtlingen die Aufregung genommen haben: „In der neuen Unterkunft war jedes Mal ein kleines Willkommensbuffet vorbereitet, sodass eventuelle Wartezeiten bis zur Ankunft des Umzugswagens mit einem Imbiss und guten Gesprächen verkürzt wurden.“ Dominik Hennig, Kreissozialarbeiter bei der Arbeiterwohlfahrt, ergänzt: „Es ist immer wieder bemerkenswert, mit welcher Gastfreundschaft wir von den Bewohnern empfangen werden.“ Eine Tasse Tee sei selbstverständlich. „Die Dankbarkeit und Offenheit erleichtert unsere Arbeit ungemein“, sagt Hennig. Diese Worte bestätigen laut Lang alle, die bei der Dankeschönaktion im Innenhof der neuen Gemeinschaftsunterkunft dabei waren. ron

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion