Fachbereich Bau- und Immobilienmanagement sammelt Straßenschäden und erteilt Aufträge

Straßenlöcher stopfen ist ihr Tagesgeschäft

+
Das Teilstück der Raiffeisenstraße (links) und die Kurve Nordwest- und Westendstraße sind frisch geteert.

Dietzenbach - Für den Fachbereich Bau- und Immobilienmanagement gehört es zum Tagesgeschäft, Löcher auf Straßen der Kreisstadt zu stopfen. So wie jüngst etwa an der Nordwest- und an der Raiffeisenstraße. Von Ronny Paul 

Dass Straßenbelag nicht ewig hält, ist bekannt und im Stadtgebiet an einigen Stellen zu beobachten. Für manchen Bürger, vor allem wenn er nahe der betroffenen Straße wohnt, ein Ärgernis. So hat Stadtverordneter Artus Rosenbusch per Anfrage an den Magistrat den Zustand der Kurve an der Westend-, Nordweststraße moniert. Dort gebe es ein erhöhtes Unfallrisiko, wenn sich zwei abbiegende Autos begegnen. Auch ein Loch in der Straße sei zusätzlich hochriskant, da es mit Steinen aufgefüllt wurde. Kurzum lautet Rosenbuschs Frage: „Wann wird die Straße fertiggestellt?“

Das ist nun passiert, sagt Sandra Homberg vom Fachbereich Bau und Immobilienmanagement. „An dieser Stelle gab es einen Straßeneinbruch“, informiert sie. Das passiere etwa, wenn der Untergrund nachgibt, Ratten unter der Straße buddeln oder ein Kanal eingebrochen ist. Das Kanalnetz habe eine Firma untersucht – „das ist in Ordnung“, sagt Homberg. „Die Mitarbeiter der Firma haben das Loch erst provisorisch zugemacht.“

Nun ist die Straße frisch geteert und das von Rosenbusch beanstandete Loch verschlossen.„Das passiert schonmal und gehört zum Tagesgeschäft“, kommentiert Homberg die Schäden. Sie erläutert, dass ihr Fachbereich „Straßenschäden sammelt“, sodass die Aufgaben gebündelt an die Firma Schütz aus Gaudernbach übergeben werden können. Denn schließlich komme diese aus kostengründen nicht für zehn Quadratmeter.

Schlaglöcher und kaputte Wege in Offenbach: Leserbilder

Auch auf dem für Autos gesperrten Stück der Raiffeisenstraße unweit der Waldorf- und Montessorischule gibt es einen neuen Bodenbelag, damit die Schulkinder dort per pedes oder mit dem Rad sicher vorankommen. Laut einem Leser sei das Teilstück jahrelang eine üble Kraterstrecke mit überlappenden Schichten und tieferen Schlaglöchern gewesen.

Mit den Straßensanierungsarbeiten an der Justus-von-Liebig-Straße sei man voll im Plan, sagt Homberg und kündigt an: „Dieses Jahr werden noch weitere Straßenreparaturen stattfinden.“

Kommentare