Steuermarke vorzeigen soll Pflicht werden

Uneinsichtige Hundehalter in Dietzenbach

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Die Hundesteuersatzung der Kreisstadt soll angepasst werden. Darüber entscheiden die Stadtverordneten Anfang Juli.

Dietzenbach - In der kommenden Stadtverordnetenversammlung (SVV) am Freitag, 8. Juli, 19 Uhr, im Rathaus (Europaplatz 1) entscheiden die Parlamentarier über die achte Änderungssatzung zur Erhebung einer Hundesteuer in der Kreisstadt. Die Satzung solle dahin gehend geändert werden, dass das Vorzeigen der Hundesteuermarke in Zukunft verbindlich ist.

„In der Vergangenheit gab es wenig Schwierigkeiten beim Kontrollieren der Hundesteuermarken“, heißt es vonseiten des Ordnungsamtes. „Wenn die Hundesteuermarke nicht mitgeführt wurde, wurden meist die Personalien der führenden Person aufgenommen und im Nachgang intern geklärt.“ Mittlerweile komme es aber bedauerlicherweise immer häufiger vor, dass sich Hundehalter unkooperativ verhalten würden, teilt das Ordnungsamt weiter mit. Eine entsprechende Änderung der Satzung, über die die Stadtverordneten entscheiden, sieht eine entsprechende Sanktionierung in Form von Verwarngeld vor.

Eine Anpassung der Satzung sei zwingend notwendig, heißt es in der SVV-Vorlage. Und weiter: „Die weiteren Inhalte des Paragrafen bleiben unberührt, neu hinzukommen die Bestimmungen zum Datenschutz, die in der bisherigen Fassung der Hundesteuer nicht festgeschrieben wurden.“ Sämtliche Änderungen seien zwingend notwendig. Die Hundesteuer als Jahressteuer ist in der Regel zum 1. Juli fällig. Für den ersten Hund beträgt die Steuer 80, für den zweiten 90 und jeden weiteren Vierbeiner 115 Euro. Ausgenommen sind meldepflichtige Kampfhunde (600 Euro für einen, 680 für weitere Hunde). (ron)

Leserbilder zum Welthundetag 2015 (Teil eins)

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