Umgestaltung des Wappenkreisels

Leser-Umfrage: Welche Idee macht das Rennen ?

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Dietzenbach - Als das Verkehrsrund rechtzeitig vor dem Hessentag 2001 feierlich vom damaligen Bürgermeister Jürgen Heyer freigegeben wurde, war noch vom Altstadtkreisel die Rede. Inzwischen hat sich der Name Wappenkreisel eingebürgert. Nun sollen die Bürger mitentscheiden, wie das Herzstück der Altstadt neu gestaltet werden kann.

Das Rondell zwischen Offenbacher, Linden-, Babenhäuser und Frankfurter Straße gilt als Herzstück der Altstadt. Es steht inzwischen auch für die Freundschaften, die Dietzenbach pflegt. Denn eingearbeitet sind Wappen der Partnerstädte Vélizy-Villacoublay (Frankreich), Masaya (Nicaragua), Rakovnik (Tschechien), Neuhaus am Rennweg (Thüringen), Oconomowoc (Vereinigte Staaten) und Kostjukovitschi (Weißrussland) sowie das Emblem der Kreisstadt selbst. Doch abgesehen von den Wappen, welche die Städtischen Betriebe vor einigen Jahren in Eigenregie montiert hatten, lässt das Aussehen des Kreisels zu wünschen übrig. Die Bepflanzung entlang der Symbole ist alles andere als ansehnlich. Nach Angaben der Städtischen Betriebe hatte sich ein Schädling eingenistet und den Bodendecker vernichtet. Höchste Zeit also für eine Neugestaltung, an der sich möglichst viele Bürger beteiligen sollen. In Kooperation mit dem Verein „Für Dietzenbach“ hatten Stadtverwaltung und Städtische Betriebe daher zu einem offenen Ideenwettbewerb aufgerufen. Mitmachen konnten nicht nur Profis, sondern jeder, der einen Einfall hat, wie der Kreisel wieder herausgeputzt werden kann. Wie hatte Bürgermeister Jürgen Rogg es formuliert: „Er soll wieder ein Schmuckstück werden.“

Inzwischen hat eine Jury, der Vertreter aus Stadtverwaltung, Politik und Vereinen angehörte, aus 46 eingereichten Entwürfen eine Vorauswahl getroffen. Fünf Vorschläge stehen zur engeren Wahl. Die Stadt hatte als Bedingungen genannt, dass sowohl die Wappen als auch die Form des Kreisels erhalten bleiben sollen. Eine eventuelle Neu-Bepflanzung oder andere Gestaltungen sollen nicht auf die Fahrbahn ragen. Auch die Höhe des Kreisels dürfe nicht verändert werden. Und damit der Stadtsäckel geschont wird, müssen die Lösungen nachhaltig sein und keine aufwendige Pflege nach sich ziehen.

Wappenkreisel wird umgestaltet: Abstimmen und gewinnen

Nicht in der Endausscheidung mit dabei ist diesmal die Dietzenbacher Künstlerin und Mitarbeiterin unserer Zeitung, Uschi Heusel. Sie erhielt von den Juroren die Auszeichnung „originellster Vorschlag“, sie bleibt damit aber außer Konkurrenz. Heusel hatte den Steinberg-Kreisel mit einer Bronzefigur der Comic-Ratte Ludwig verziert. Nachdem es monatelang Streit gegeben hatte, konnte die Figur im Juli feierlich enthüllt werden. Seither blickt Ludwig auf einem Steinberg in südliche Richtung, also gen Dietzenbacher Altstadt. Das Pendant dazu, Ludwigs Frau Gerda, brachte Heusel für die Umgestaltung des Wappenkreisels ins Rennen. Das Huhn blickt laut Entwurf von der Altstadt nach Steinberg. Wie es nun mit dem Wappenkreisel, übrigens dem ersten Verkehrsrund überhaupt in Dietzenbach, weitergeht, liegt an Ihnen, liebe Leser. Machen Sie mit bei der Neugestaltung des Rondells und gewinnen Sie einen von insgesamt drei Preisen. Wir verlosen wie folgt: Erster Preis ist ein 100-Euro-Gutschein des Gewerbevereins, zweiter Preis ist ein 50-Euro-Gutschein der Parfümerie am Stadtbrunnen und dritter Preis ein 30-Euro-Gutschein des Ladens „Bücher bei Frau Schmitt“. Die Abstimmung läuft bis zum 9. Oktober, 15 Uhr. cz

Das Gewinnspiel ist beendet.
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