A-cappella-Rocker aus der Schweiz auf dem „Highway to hell“

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Dreieich - Was war das für ein begnadetes Konzert: Gegen Ende des mitreißenden Auftritts, den die Formation Bliss (links) bei den Burgfestspielen hinlegte, tobte das Publikum, trampelte, klatschte, bettelte um weitere Zugaben.

Die fünf Schweizer verstehen nicht nur ihr Gesangshandwerk, sie sind auch glänzende Entertainer. Die zweite A-cappella-Nacht war von The Junction (rechts) eröffnet worden. Die Holländer präsentierten Lieder aus den verschiedensten Stilrichtungen, darunter eine sehr schöne Version von „Coming Home“ aus der Feder ihres Landsmanns Dotan. So recht wollte der Funke aber nicht überspringen.

Das änderte sich schlagartig, als fünf Männer in schwarzen Anzügen die Bühne betraten und gleich mal kundtaten, dass man mit der Gage des heutigen Abends in der Schweiz nicht mal ein Bankkonto eröffnen könne. Zur Höchstform liefen Bliss mit ihrem poplastigen Programm dennoch auf. Ob „Rosanna“ von Toto, „Don’t have to be rich“ von Prince oder als absolute Krönung „Highway to hell“ von AC/DC – die ungeheuer charmanten Schweizer rockten die Burgruine. Ohne Instrumente. Ein Hammerabend. Mehr davon bitte, bei den Festspielen 2017!

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