Politik diskutiert

Arbeiten am Hochwasserschutz in der Stadt

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Symbolbild

Dreieich - Heftige Wassermassen von oben haben in diesem Sommer auch die Stadt Dreieich erwischt. Vor dem Hintergrund der zunehmen Starkregenereignisse wollte Ingo-Claus Peter (CDU) vom Magistrat wissen, wie die Stadt darauf reagiert und ob es einen Hochwasserschutzplan gibt.

Zudem fragte der Stadtverordnete, ob durch das Neubaugebiet im Heckenborn zusätzliche Abwässer in den Hengstbach eingeleitet würden und ob dies bei der Planung zum Hochwasserschutz berücksichtigt worden sei. Erster Stadtrat Martin Burlon betont, dass die vermehrt auftretenden Starkregenereignisse bei Bebauungsplänen, Maßnahmen im Kanalsystem, in der Kläranlage sowie an Gewässern oder Gräben berücksichtigt würden. Einige Vorhaben seien bereits umgesetzt worden wie Veränderungen an der Ufermauer des Hengstbachs im Bereich des Schwedenhauses und der Vogtei in Sprendlingen. Zu den Maßnahmen, die in der Vorbereitung seien, gehörten der Neubau einer zusätzlichen Kanaltrasse am Fritzenwiesengraben in Offenthal im Bereich der Straße Im Bendersgarten und die Renaturierung eines dortigen Gewässerabschnitts zur Schaffung zusätzlicher Überflutungsflächen. Planungen gebe es auch für den ehemaligen Maria-Hall-Weiher in Sprendlingen. Parallel dazu gebe es derzeit Untersuchungen am Hengstbach zum übergreifenden Hochwasserschutz.

Burlon versichert, dass durch das Neubaugebiet Heckenborn keine zusätzlichen Wassermengen in den Hengstbach eingeleitet werden. Erkenntnisse aus den extremen Regenfällen im jahr 2007 seien berücksichtigt worden. Das Kanal- und Entwässerungssystem im Heckenborn sei so geplant, genehmigt und hergestellt worden, dass sich der Abfluss in den Hengstbach durch das Neubaugebiet nicht ändere. Dies wird laut Burlon durch den Einbau von Stauraumkanälen im Baugebiet und einer entsprechenden Drosselung des Regenwasserzuflusses in den Hengstbach sichergestellt. hok

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