Weitere Abstellmöglichkeiten

Bahnhof Buchschlag: Situation für Radler verbessert

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An der Stelle des alten Toilettenhäuschens am Bahnhof Buchschlag finden sich nun weitere Radparker. Das unansehnliche Graffiti an der Wand hinter der Radabstellanlage soll verschwinden.  

Buchschlag - Der Zustand am Bahnhof Buchschlag war vielen Nutzern und Anwohnern schon lange ein Dorn im Auge. Nun kann Erster Stadtrat Martin Burlon Verbesserungen ankündigen, von denen einige bereits umgesetzt wurden. Sie kommen vor allem den Radfahrern zugute. Von Holger Klemm 

Sichbarste Veränderung ist das Verschwinden des Toilettenhäuschens, das bereits vor einigen Jahren außer Betrieb genommen wurde, aber seitdem vor sich hin gammelte. „Es war kein schöner Anblick auf dem Bahnhofsvorplatz“, gibt Burlon zu. An dessen Stelle finden sich nun weitere Radparker, die die angespannte Parksituation für die Pedaleure verbessern. Burlon kann in seiner Antwort auf eine Anfrage der CDU-Stadtverordneten Ulrike Walter noch auf weitere Punkte hinweisen, über die Einigkeit in Gesprächen mit der Deutschen Bahn erzielt wurde, um das Erscheinungsbild zu verbessern. Walter hatte auf einen Beschluss der Stadtverordneten Ende 2015 Bezug genommen, in dem Maßnahmen zur optischen Aufwertung des Geländes angeregt worden waren, und nach dem Stand der Umsetzung gefragt.

Burlon verweist auch auf die Fläche vor dem ehemaligen Wartehäuschen am Treppenabgang neben dem Gleis der Dreieichbahn, die seitens der Bahn mit Verbundsteinen hergerichtet und an den vorhandenen Gehweg angeschlossen wurde. In dem ehemaligen Häuschen ist Platz für weitere Abstellbügel, die einen sicheren Platz für bis zu acht Räder bieten. Im Anschluss an die Wartehalle darf der Magistrat die jetzt noch ungepflegte Rasenfläche ebenfalls mit Verbundsteinen versehen, um dort zehn weitere vermietbare Fahrradboxen zu installieren. Diese und die erforderliche Pflasterung fördert Hessen Mobil in Folge eines gemeinsamen Antrags benachbarter Städte im Zuge des Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes (GVFG). Die mündliche Zusage liegt vor.

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Außerdem wurde der Dienstleistungsbetrieb (DLB) beauftragt, die Anlage der derzeitigen Fahrradständer zu reinigen und auch künftig zu pflegen. Für Pflegemaßnahmen ist nach dem Vertrag aus dem Jahr 1999 der Magistrat zuständig. Auch bei den bestehenden und verschmierten Fahrradboxen direkt neben dem Bahnhofsgebäude, die alles andere als ein Schmuckstück sind, soll sich etwas tun. Entsprechende Planungen und Gespräche laufen bereits, wie Burlon mitteilt.

Ähnlich verhalte es sich mit der 40 Meter langen und zwei Meter höhen Lärmschutzwand zum Gleis der Dreieichbahn, direkt hinter der Radabstellanlage. Auch dort soll das unansehnliche Graffiti auf der Buchschlager Seite beseitigt werden. Vorgesehen ist eine optische Neugestaltung in diesem Bereich. Die Verkehrsbetriebe haben ihre Unterstützung zugesagt. Auch da gebe es Gespräche.

Auf beiden Seiten des Fuß- und Radwegs zwischen Forstweg und Bahnhofsgebäude will der DLB aktiv werden und kündigt für den Herbst nach dem Ende der Vegetationsperiode Arbeiten und Pflanzungen in den Grünflächen an, um das Erscheinungsbild des Bahnhofsumfelds aufzuwerten. Die bisher im Eingangsbereich zum Forstweg postierten unansehnlichen Altkleidercontainer wurden bereits versetzt.

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