Spiel mit Lokalkolorit

Bürgerstiftung legt Dreieich-Quiz auf und sammelt noch Ideen

Dreieich -  Nach dem ersten Aufruf in unserer Zeitung zu Beginn des Jahres ist die Resonanz schon sehr erfreulich gewesen. Viele derer, die das Dreieich-Quiz der Bürgerstiftung mit Fragen anreichern wollen, sind tief in die Historie der Stadt und ihrer Stadtteile eingetaucht. Von Frank Mahn 

Was Geschichte betrifft, sind die Initiatoren für das Kartenspiel gut eingedeckt. „Wir bedanken uns an dieser Stelle schon einmal bei allen, die unser Projekt mit ihren Beiträgen unterstützen“, sagt die Vorsitzende der Stiftung, Dr. Heidi Soboll. Auf einigen Feldern lässt der Ertrag noch ein wenig zu wünschen übrig. Für die Rubriken Leute, Leute, Kunst und Kultur, aber auch Sport beispielsweise werden noch pfiffige Fragen gesucht. Also: Ferienzeit nutzen, Kopf rauchen lassen und her mit den Ideen! Aus der Vielzahl der bisherigen Einsendungen veröffentlichen wir eine Frage von Helmut Beckmann und kombinieren dies mit einem kleinen Gewinnspiel: Schon der amerikanische Schriftsteller Tennessee Williams wurde von der Architektur Buchschlags inspiriert. Allerdings kommt der Name, der mit einem markanten Gebäude der Villenkolonie verbunden ist, nur in der deutschen Übersetzung seines Dramas „A Streetcar named desire“ vor. Na, wissen Sie’s? Wenn ja, schicken Sie bis zum morgigen Mittwoch, 18 Uhr, eine E-Mail mit dem gesuchten Begriff an red.dreieich@op-online.de. Aus den richtigen Einsendungen fischt die Redaktion einen Gewinner, der sich über ein Dreieich-Memory freuen darf.

Das war bekanntlich der erste Streich der Bürgerstiftung – und auch dabei war unsere Zeitung als Partner mit im Boot. Das Memory ist 2014 rausgekommen, inzwischen sind weit mehr als 1 000 Stück verkauft. Mit den Einnahmen finanziert die Stiftung soziale Projekte.

Maßgeblichen Anteil an der Entstehung hatten Leser unserer Zeitung, die sich unter dem Motto „Dreieich von seinen schönsten Seiten – Ansichten einer Stadt“ an einem Fotowettbewerb beteiligten. Unter mehr als 230 Bildern wurden schließlich 36 Motive ausgewählt, die Ansichten aus allen Stadtteilen und allen Jahreszeiten zeigen. Wer die kleine quadratische Schachtel öffnet, findet auch ein Heftchen, in dem alle Motive beschrieben und die Fotografen genannt werden.

Und weil das so gut funktioniert hat, setzen Stiftung und Zeitung die Kooperation fort. Womit wir beim Quiz sind, das noch dieses Jahr erscheinen und weniger als acht Euro kosten soll. „Es soll die Bürger spielerisch dazu anregen, sich mit der Vergangenheit und den Besonderheiten Dreieichs zu beschäftigen und damit auch einen Beitrag zum Zusammenwachsen der fünf Stadtteile zu einem Dreieich leisten“, sagt Soboll. Die Vorsitzende und ihre Mitstreiter haben sich zum Ziel gesetzt, 100 Fragen zu sammeln, die die unterschiedlichsten Wissensgebiete abdecken. Der informative Streifzug kann in die Bereiche Geschichte, Prominenz, Kunst und Kultur, Architektur, Politik und Gesellschaft, Geografie, Wirtschaft, Sport oder Mundart führen. Die Initiatoren haben selbst schon einige Fragen formuliert, wünschen sich aber eine große Beteiligung aus der Bürgerschaft. An diesem Punkt kommen wieder unsere Leser ins Spiel: Schicken Sie uns Fragen, um das Quiz zu bestücken! Es darf gerne ein bisschen knifflig sein.

Leserbilder: Die schönsten Plätze in Dreieich

Wichtig: Die Antworten – unter Umständen mit Quellennachweis – müssen mitgeliefert werden. Wer seinen Teil zum Quiz beisteuern möchte, schickt Fragen und Antworten an red.dreieich@op-online.de oder auf dem Postweg an die Redaktion der Offenbach-Post in Langen (Bahnstraße 11). Unter allen Einsendungen verlosen wir drei Preise.

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