Alle Termine der Stadt in der Hosentasche

CDU-Fraktion beantragt Kultur-App

Dreieich - Eine Übersicht über alle kulturellen Veranstaltungen in Dreieich direkt auf dem Smartphone – dafür plädiert die CDU-Fraktion im Stadtparlament. Sie hat beantragt, eine sogenannte Kultur-App einzuführen.

„Wir wollen das vielfältige und reichhaltige Kulturangebot in zeitgemäßer Form gerne noch besser zugänglich machen“, sagt der Partei- und Fraktionsvorsitzende Hartmut Honka. „Da es bereits bestehende und funktionierende Modelle gibt, sind wir uns sicher, dass sich ein solches Programm auch in unserer Stadt etablieren lassen kann“, so Honka weiter. Die Applikation fürs Smartphone soll so funktionieren wie in früheren Jahren die Litfaßsäule: Sie soll den Bürgern eine Übersicht über die anstehenden Veranstaltungen in der Stadt geben. Am vielfältigen sozialen und kulturellen Angebot in Dreieich wirkten erfreulich viele ehrenamtliche Initiativen und Vereine mit, heißt es von der CDU-Fraktion. Daher falle es jedoch Bürgern nicht leicht, sich einen Überblick über das umfangreiche Angebot zu verschaffen. „Eine Alternative zu Litfaßsäulen können moderne Applikationen für Smartphones darstellen, die mittlerweile viele Menschen unterschiedlichen Alters benutzen“, begründen die Christdemokraten ihren Vorstoß.

Die Kultur-App soll einfach, modern und übersichtlich gestaltet sein und über ein Verzeichnis aller anstehenden Termine verfügen. Diese ließen sich mittlerweile einfach einrichten, gestalten und aktualisieren, betont die CDU-Fraktion. Sie bittet den Magistrat, zu prüfen, wie und mit welchen Kosten solch eine App zu realisieren ist. „In die Prüfung mit einbezogen werden sollen Erfahrungen aus Kommunen, die bereits eine vergleichbare App entwickelt haben“, heißt es im CDU-Antrag. Es gebe mehrere Varianten für Apps, die sich in Hinblick auf ihre Kosten für Erstellung und Pflege unterschieden. Denkbar sei es zum einen, die Dreieicher Kultur-App an ein bestehendes System, zum Beispiel den Anbieter „cityapp“, zu integrieren oder ein eigenes Programm einzurichten. Der Magistrat solle auch prüfen, inwiefern dafür eine Zusammenarbeit mit ortsansässigen Anbietern möglich sei. (jrd)

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