Spaßwettbewerb im Parkschwimmbad

„Dreieich ohne Grenzen“ lockt mehr als 1000 Besucher

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Packender Zweikampf zwischen einem Vertreter des SKG-Teams und einer Starterin der Schillerschule. Am Ende des Spaßwettbewerbs „Dreieich ohne Grenzen“ hat die Sprendlinger Grundschule die Nase vorn.

Sprendlingen - Was im Juni wegen des miesen Wetters verschoben werden musste, gerät jetzt zum Saisonabschluss im Parkschwimmbad zu einem riesigen Spaß.

Bei „Dreieich ohne Grenzen“ stellen sich sechs Teams, die aus fünf Erwachsenen und drei Kindern bestehen, den kniffligen Herausforderungen. An den Start gehen die Sport- und Kulturgemeinschaf (SKG) mit ihren Schwimmern und Triathleten, die Schwimmgemeinschaft Dreieich, die Stadtwerke und mit der Erich-Kästner- und der Schillerschule auch zwei Grundschulen. Für die Teilnehmer gilt es, Aufgaben zu bewältigen, die alles andere als leicht sind. So müssen sie mit Reisigbesen und Kehrschaufel ein Mini-Surfbrett fortbewegen, eine Flaschensammlung in den Schwimmreifen sortieren und möglichst rasch über den Wasserteppich rennen, um die Wäsche aufzuhängen. Ausgedacht hat sich die Prüfungen Schwimmbadleiterin Dalila Kahl in Zusammenarbeit mit ihrem Team.

Kräftig feuern diese Fans der Schillerschule ihre Mannschaft an, die sich am Ende über den ersten Preis, einen Abend im Hallenbad mit 100 Leuten, freuen kann.

Dabei ist die erste Runde für alle sechs Mannschaften gleich und steht unter dem Motto „Das bisschen Haushalt“. Die Sportler durchqueren das Becken, schwimmen, paddeln und rennen um die Wette. Zudem muss ein kleiner Parcours mit dem Dreirad hinter sich gebracht werden. Schon danach und bei der anschließenden Bauerhof-Runde, bei der die Sportler riesige Gummi-Kühe melken, zeichnet sich ab, dass die Schillerschule gut aufgestellt ist. „Dabei haben wir ziemlich spontan entschieden, mitzumachen. Es war auch gar nicht so leicht, ein Team zusammen zu trommeln“, sagt Isabell Eurich, eine der aktiven Schillerschul-Mütter.

Nach zwei Runden ist klar: Die Schwimmgemeinschaft und die Schillerschule stehen im Finale. Im Spiel um den dritten Platz treten die SKG und die Stadtwerke gegeneinander an. „Das war super spannend. Auf der letzten Bahn musste unser Chef noch einmal zeigen, was in ihm steckt. Uns stand allen der Mund offen, in welcher Geschwindigkeit Steffen Arta durch das Becken gepflügt ist“, erzählt Andrea Günther, Pressesprecherin der Stadtwerke. Der Einsatz des Geschäftsführers hat sich gelohnt, denn seine Mannschaft wird Dritte. Das Endspiel steht dann unter dem Stadtwerke-Motto „Wir machen das!“. Dabei müssen die Schwimmer Rohre verlegen, Glühbirnen zum Brennen bringen und Luftballons befüllen.

Bilder aus dem Jahr 2015:

Bilder: „Dreieich ohne Grenzen“ im Sprendlinger Freibad

Als Sieger des Ganzen geht die Schillerschule hervor. Gewonnen hat sie einen ganzen Abend lang das Hallenbad für 100 Leute. Spendiert wird der Preis von den Stadtwerken. „Ich bin stolz auf die Leistung unserer Schüler und Eltern“, freut sich Schulleiterin Brigitte Reinhardt. „Wir werden sicher einen tollen Abend im Schwimmbad organisieren.“ Der Spaß-Wettbewerb bildet den versöhnlichen Abschluss einer eher durchwachsenen Freibad-Saison. Denn weit mehr als 1 000 Besucher lassen sich das Finale nicht entgehen. es

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