Präsent sein, beobachten, schlichten

Stadt sucht Verstärkung für Freiwilligen Polizeidienst

+
Symbolbild

Dreieich - Seit 2004 sind in der Stadt Freiwillige Polizeihelfer unterwegs, um an neuralgischen Punkten nach dem Rechten zu schauen, bei Großverstaltungen wie der Haaner Kerb Präsenz zu zeigen, deeskalierend einzugreifen, Gespräche zu führen und Aufklärungsarbeit zu leisten.

Kurzum: Sie steigern das subjektive Sicherheitsgefühl der Bürger. Dreieich war seinerzeit eine der ersten Kommunen in Hessen, die einen Vertrag mit dem Land abschlossen. Seit der Einführung vor zwölf Jahren sind in wechselnder Besetzung vier Leute auf Patrouille, immer zwei tun zusammen Dienst – meist in den Nachmittags- und Abendstunden. Aktuell gehen der Stadt allerdings die Helfer aus. Eine Stelle ist seit Kurzem nicht mehr besetzt, ein Helfer scheidet zum Jahresende aus. Der Fachbereich Bürger und Ordnung ist deshalb auf der Suche nach Verstärkung. Bewerber müssen mindestens 18 Jahre alt und dürfen nicht älter als 65 sein. Weitere Voraussetzungen sind ein Schulabschluss oder eine abgeschlossene Berufsausbildung. Wer vorbestraft ist, kommt für die Aufgabe nicht in Frage.

„Die Polizeihelfer können höchstens 25 Stunden monatlich eingesetzt werden“, sagt Karin Eisenhauer, im Rathaus Ressortleiterin für Sicherheit und Ordnung. Beim Freiwilligen Polizeidienst handelt es sich um eine ehrenamtliche Tätigkeit, für die das Land Hessen Schulung, Kleidung und Ausrüstung stellt und die Stadt eine Aufwandsentschädigung von sieben Euro pro Stunde zahlt. Die Ausbildung durch die Polizei dauert 50 Stunden.

Wer sich für die Tätigkeit interessiert, kann seine Bewerbung an den Fachbereich Bürger und Ordnung im Rathaus (Hauptstraße 45) schicken. Als Ansprechpartnerin steht Karin Eisenhauer unter Tel.: 06103/601-140 zur Verfügung. Kontaktmann bei der Polizei ist Jürgen Reiner, Leiter der Ermittlungsgruppe West mit Sitz in Dreieich. Er ist unter Tel.: 06103/506-620 erreichbar.

Diebesgut: Ausstellung der Polizei

fm

Kommentare