Daueralarm bei der Feuerwehr

Klärwerk und viele Keller unter Wasser

Dreieich - War die Feuerwehr der Stadt am Wochenende noch von Daueralarm verschont geblieben, bekam sie in der vergangen Nacht und den ganzen folgenden Tag über alle Hände voll zu tun.

Nach dem neuerlichen Unwetter mit Starkregen rückte die Wehr ab 0.50 Uhr zu mehreren nächtlichen Einsätzen aus, um Wasser aus vollgelaufenen Kellern zu pumpen. Betroffen waren fünf Haushalte in Dreieichenhain, zwei in Sprendlingen und je einer in Götzenhain und Buchschlag. Auch mehrere Technikräume der Kläranlage standen unter Wasser. Im Zuge des dortigen Einsatzes erlitt ein Helfer einen Stromschlag und wurde zur Beobachtung in eine Klinik eingeliefert. „Es geht ihm glücklicherweise schon wieder gut“, meldete Markus Tillmann heute Nachmittag. Ferner berichtete der zweite stellvertretende Stadtbrandinspektor, dass nachts noch 35 Einsatzkräfte im wesentlich gebeutelteren Dietzenbach anpackten.

Im Hellen warteten dann noch weitere Einsätze – bis zum Nachmittag waren es zehn an der Zahl, allen voran wurden die Feuerwehrleute zu vollgelaufenen Kellern und sturzgefährdeten Bäumen gerufen.

Brände und Überschwemmungen nach Gewitter (mit Leserbildern)

cor

Rubriklistenbild: © Symbolbild: dpa

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