Schulen werden mit Preisgeldern belohnt

Kreativ sein kommt tierisch gut

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„Tierisch gut“ war auch die Preisverleihung. Die Vertreter der sieben Schulen hatten allen Grund zur Freude. Die Stiftung der Frankfurter Sparkasse 1822 schüttete insgesamt 2 300 Euro aus.

Dreieich -  Kinder und Jugendliche von sieben Dreieicher Schulen haben beim 15. Schulförderpreis der Stiftung der Frankfurter Sparkasse 1822 ihre Kreativität unter Beweis gestellt. Insgesamt wurden 2 300 Euro ausgeschüttet.

„Tierisch gut“, lautete die Aufgabenstellung, der sich die Schüler auf ganz unterschiedliche Art näherten. In der Sprendlinger Geschäftsstelle der Sparkasse wurden am Mittwoch die Preise verliehen. Maßgebliche Schwerpunkte für die Bewertung durch die Jury waren die Integration des Themas in den Unterricht, die aktive Beteiligung der Schüler an der Verwirklichung der Projekte und die Kontinuität der Arbeit.

Die Klasse 4 c der Gerhart-Hauptmann-Schule hatte sich unter dem Titel „Zicke zacke – Hühner & Leben“ an die Arbeit gemacht. Die Kinder malten Hühner als Symbol für das Leben. Hühner legen Eier, aus denen Küken schlüpfen. Während Eier und Hühnerfleisch bei uns im Überfluss vorhanden sind, müssen viele Kinder in armen Ländern hungern. Die Klasse spendet ihr Preisgeld von 150 Euro daher für Kinder in Äthiopien.

An der Erich Kästner-Schule beschäftigten sich die Klasse 1 c und die Hunde-AG mit dem Schulhund unter dem Motto „Du tust mir tierisch gut“. Die Kinder verbindet eine sehr enge Beziehung zu ihrem Schulhund Jimmy, was auch einen guten therapeutischen Effekt hat. Zudem malten die Kinder „ihren“ Jimmy und präsentierten das Ergebnis in einer Ausstellung. Als Vorlage diente „Der weiße Hund“ von Franz Marc. Dafür vergab die Jury 200 Euro.

Von der Karl-Nahrgang-Schule nahmen alle Klassen teil. Jeder Jahrgang suchte sich einen Künstler aus und malte in dessen Stil oder stellte Figuren her. Den ersten Klassen diente Albrecht Dürers „Rhinozeros“ als Vorlage. Der Jahrgang zwei nahm sich Maria Sibylla Merians „Schmetterlinge“ als Vorbild. Die dritten Klassen präsentierten Katzenfiguren aus Waschmittelflaschen sowie Collagen und gemalte Katzenköpfe nach dem Vorbild von Tomi Ungerer. Bunte Schlangen aus Maschendraht, Pappmaché und Kleister hatten die vierten Klassen im Stil von Niki de Saint Phalle vorzuzeigen. Der Lohn: 350 Euro.

Von der Ludwig-Erk-Schule waren drei Klassen dabei. Die 3 c nahm sich das Buch „mutig, mutig“ von Lorenz Pauli vor. Die Schüler setzten den Wettkampf der Tiere in farbenprächtige Bilder aus Wasserfarben um. Der Klasse 4 a diente „Das blaue Pferd“ und „Zwei Katzen“ von Franz Marc als Grundlage für ihre Wasserfarben- und Wachskreidebilder. Die 4 b widmete sich dem brasilianischen Neo-Pop-Künstler Romero Fritto. Die Kinder lasen viel über den Künstler und stellten Bilder aus verschiedenen Materialien und Collagen mit Tieren her, deren Gesichter aber die der Schüler darstellten. Außerdem schrieben sie Geschichten. Preisgeld für die Erk-Schule: 350 Euro.

Die Schillerschule war mit allen Klassen am Start. Hier wurden der Jury unter anderem tierische Gipsmasken, ein selbst gebastelter Zoo und ein Theaterstück in englischer Sprache vorgestellt. Die Figuren daraus und das Bühnenbild wurden gebastelt. Dieses Engagement war der Jury 400 Euro wert.

50 Euro mehr bekam die Wingertschule, die mit allen elf Klassen teilnahm. Zu den Aktionen der Mädchen und Jungen gehörten die Aufführung eines Theaterstücks nach „Der Löwe, der nicht schreiben konnte“, ein Projekt mit geliehenen Tauben, die Gestaltung von Werbeplakaten für erfundene Tierprodukte, ein Tierfühlbuch und das Basteln von Masken aus dem „Karneval der Tiere“.

Mit Zeichnungen von beliebten Haustieren, der Geschichte von „Hase und Igel“ als Comic, Gemälden zum Thema „Tierische Rekorde“ und einer großen künstlerische gestalteten Wand überzeugte die Heinrich-Heine-Schule die Jury. Die Gesamtschule freute sich über 400 Euro. (fm)

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