Eröffnung des Maislabyrinths

Sie mähen, häckseln und pflügen

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Volker und Petra Frank (von links) unternehmen mit Familie und Freunden einen ersten Gang durch das 15. Maislabyrinth und freuen sich über die Pflanzen, die in diesem Jahr gut gewachsen sind. Die „Stars“ bei der Eröffnung waren die Unimogs.

Götzenhain - Unimogs und Maislabyrinth – beides gehört in Götzenhain untrennbar zusammen. Die Regionalgruppe Rhein-Main des Unimogclubs Gaggenau und die Schlepperfreunde Götzenhain waren mit von der Partie bei der Eröffnung des 15. Maislabyrinths der Familie Frank. Von Enrico Sauda 

Anders als im vergangenen Jahr, als die äußerst geländegängigen Lastwagen durch einen Parcours fuhren und zeigten, dass sie jede Steigung, jedes Loch in der Fahrbahn und jede noch so unebene Straße meistern, steht diesmal alles unter dem Motto „Der Unimog in der Landwirtschaft“. Die vielen Besucher sind fasziniert, die Fahrzeuge in Aktion zu sehen. Gleich am Morgen haben Clubmitglieder mit ihrem fahrbaren Untersatz ein bisschen gemäht, die Ernte gehäckselt und die Fläche gemulcht. Außerdem bietet sich für die jüngsten Besucher Gelegenheit, auf einer eigens abgeteilten Ecke selbst auf dem Unimog sitzen und unter Anleitung mit dem Schaufelbagger Löcher zu graben.

Bei den Vorführungen scheint es, dass so manches Fahrzeug schon quer liegt. „Das mag für einen Außenstehenden so aussehen, als ob das Fahrzeug kippt. Bevor das passiert, macht sich der Fahrer eher in die Hose“, erklärt Georg Kunze, Pressesprecher der Regionalgruppe.

„Das Motto lag nahe, denn viele unserer Mitglieder nutzen ihren Unimog in der Landwirtschaft“, berichtet er. „Sie bewirtschaften damit kleine landwirtschaftliche Flächen, holen Holz aus dem Wald und pflügen. All’ diese Dinge wollten wir jetzt auch mal live zeigen.“ Noch gebe es kein anderes System auf der Welt mit so vielen Auf- und Anbauten. Ob in der Landwirtschaft oder beim städtischen Winterdienst – das Fahrzeug sei so vielseitig wie der Name schon sagt: „Universal-Motor-Gerät“.

Veranstaltungen in der Region

Landwirt Volker Frank, der mit seiner Familie das Maislabyrinth betreibt, mag den Unimog-Auftakt nicht missen. So wissen die Dreieicher, dass es im Mais losgeht. Schon am Abend zuvor startete das Kulturprogramm „Kabarett, Musik und Literatur im Mais“ mit einem gefeierten Auftritt von Hank Cash.

Petra Frank spricht von einem gelungenen Start: „Wir freuen uns jetzt auf die Saison.“ Bis zum Sonntag, 4. September, haben Gäste die Chance, durch das Labyrinth inmitten der Maiskolben zu irren und Fragen zu beantworten. Zusätzlich zu dem kulturellen Programm der Bürgerhäuser gehen auf dem Gelände unter anderem Kindergeburtstage über die Bühne. Auch Gruppen machen sich auf den Weg durchs Labyrinth. Auf die Ausflügler warten kühle Getränke sowie Rinds- und Käsewurst.

Die Öffnungszeiten sind samstags von 15 bis 18 und sonntags von 11 bis 18 Uhr. Die Zufahrt ist über die Straßen Vor der Pforte und Im Höchsten möglich. Der Eintritt beträgt zwei Euro. Gruppenanmeldungen sind unter hofkleegarten@gmx.de möglich.

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