„Nördlich der Albert-Schweitzer-Straße“

Rasche Fortschritte im Baugebiet

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Teil des Baugebiets „Nördlich der Albert-Schweitzer-Straße“

Dreieich -  Vor ein paar Monaten war bei der Erschließung des Baugebiets „Nördlich der Albert-Schweitzer-Straße“ mächtig Sand ins Getriebe geraten. Inzwischen läuft’s rund, auch der zweite Abschnitt ist jetzt baureif.

Im westlichen Teil des insgesamt 5,2 Hektar großen Gebiets zwischen Götzenhain und Dreieichenhain wachsen die Häuser schon seit ein paar Monaten aus dem Boden. Gestern verkündete Dr. Marc Weinstock, geschäftsführender Gesellschafter des Erschließungsträgers und Projektsteuerers Deutsche Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft (DSK), dass die Bauherren auch im zweiten Abschnitt loslegen können. „Ich freue mich, dass wir trotz widriger Umstände, wie zum Beispiel der Insolvenz eines Bauunternehmens und dem bislang nassen Sommer, solch einen Fortschritt erzielen konnten. Jetzt geht es in die Zielgerade.“

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Im östlichen Teil ist nach Weinstocks Worten nun der Entwässerungskanal mit den Hausanschlüssen fertig und funktionsfähig abgenommen. Auch in den künftigen Wohnstraßen seien Versorgungsleitungen verlegt, Bordsteine gesetzt und die Fahrbahn asphaltiert worden. Die Ortsrandeingrünung des Gebiets sei für die Pflanzperiode im Spätherbst 2016 vorgesehen. „Sollte der Hochbaufortschritt wie geplant verlaufen, ist mit dem endgültigen Ausbau der Straßen in etwa zwei Jahren zu rechnen“, sagt Weinstock.

Nördlich der Albert-Schweitzer-Straße entstehen auf einer Nettobaulandfläche von gut vier Hektar insgesamt 93 Grundstücke für Einzel-, Reihen- und Doppelhausbebauung. Etwa zwei Drittel der Grundstücke werden den Alteigentümern nach Angaben von Weinstock voll erschlossen zur Verfügung gestellt, die restlichen Bauplätze vermarktet die DSK. Das Unternehmen begleitet die Stadt Dreieich seit 2007 bei der Entwicklung des Baugebiets.

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Das ist – wie auch der Heckenborn in Sprendlingen – nicht unumstritten. Vor dem Hessischen Verwaltungsgerichtshof in Kassel ist eine Normenkontrollklage gegen den Bebauungsplan anhängig. Sie hat aber keine aufschiebende Wirkung. Eine erste Klage von Anwohnern hatte 2014 Erfolg gehabt, auch wenn die Richter das Projekt nicht grundsätzlich in Frage stellten. Die Stadt musste daraufhin bei der Verdichtung nachbessern. (fm)

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