Bürger reden bei Entwicklung des Stadtteils mit

Offenthals Zukunft mitgestalten

Dreieich - Die Offenthaler können weiter an der Zukunft ihres Stadtteils „basteln“. Gelegenheit dazu liefert das nächste Treffen der Planungswerkstatt. Der Magistrat hat dafür wie angekündigt noch einen Termin vor den Sommerferien festgelegt.

Am Dienstag, 5. Juli, um 19.30 Uhr kann im kleinen Saal der Philipp-Köppen-Halle jeder mitdiskutieren, der Interesse an der Gestaltung der alten Ortsmitte rund um die Kirche hat. „Mit zahlreichen interessanten und wichtigen Anregungen aus den Planungswerkstätten 2015 starten wir mit der Vorstellung und gemeinsamen Erörterung der Entwurfsplanung für den Abschnitt Mainzer Straße/Dieburger Straße“, kündigt Erster Stadtrat Martin Burlon an. Bereits seit Januar 2015 begleitet die Planungswerkstatt die verschiedenen Entwicklungsphasen für die Neugestaltung der alten Ortsdurchfahrten im einst so von Verkehrslärm geplagten Offenthal. Zu Beginn wurden die Themensammlung aus der Ortsbegehung Ende 2013 aktualisiert und gemeinsam mit dem Darmstädter Büro R+T Lösungsansätze anhand von Beispielen aus anderen Kommunen erörtert. Im vergangenen Jahr stand die Vorplanung verschiedener Abschnitte im Mittelpunkt, die mit Hilfe der zahlreichen Anregungen aus der Bürgerschaft zwischenzeitlich abgeschlossen werden konnte.

Nun geht es mit der vertiefenden Planung für den Abschnitt Mainzer und Dieburger Straße weiter. Ein weiteres Thema wird die Zukunft der alten Milchküche in der Kirchgasse sein. Der Magistrat favorisiert einen Abriss, weil die Sanierung der Liegenschaft mit hohem finanziellen Aufwand verbunden wäre. Stattdessen könnte dort – Stichwort Gemaafest oder Weihnachtsmarkt – ein Platz als Treffpunkt entstehen.

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Zur Sprache kommt nächste Woche aus aktuellem Anlass auch die Situation im Einmündungsbereich von Weiher- und Dieburger Straße. Wie berichtet, sieht die Offenthaler SPD hier ein erhöhtes Unfallrisiko und würde gerne die Linksabbiegerspur übermalen lassen. Die bisherigen Teilnehmer der Planungswerkstatt wurden von der Stadt wieder persönlich eingeladen. Weitere Interessenten sind natürlich willkommen. (fm)

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