„Dreieicher Seniorenberatung“

Stadt mahnt zur Vorsicht bei Anrufen

Dreieich - Die Masche ist nicht neu: Mehrere ältere Bürger haben dieser Tage unaufgeforderte Anrufe von einer „Dreieicher Seniorenberatung“ bekommen.

„Die Anrufer sind keine städtischen Mitarbeiter und sie sind definitiv nicht im Auftrag der Stadt tätig“, betont Bürgermeister Dieter Zimmer. Den Anrufern geht es darum, einen Hausbesuch zu vereinbaren, um Hilfe anzubieten. Diese Art des Vorgehens unterscheidet sich grundsätzlich von der Arbeitsweise der städtischen Seniorenberatung. Deren Mitarbeiter informieren und begleiten Menschen ab 65 und deren Angehörige ausschließlich bei konkretem Unterstützungsbedarf, also wenn jemand sich an sie wendet. „Die Beratung findet nicht willkürlich statt. Je nach Mobilität der betroffenen Bürger können diese zur Beratung ins Rathaus kommen oder die Berater suchen die Hilfesuchenden zuhause auf“, heißt es in der Mitteilung der Pressestelle.

Vor dem aktuellen Hintergrund warnt die Stadt davor, am Telefon Auskunft über persönliche Verhältnisse zu geben. Auf keinen Fall sollte man jemanden in die Wohnung lassen, der einem nicht bekannt ist. Wenn die Anrufer aufdringlich werden, sollten sich Betroffene an die Polizei wenden. fm

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